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19. Juli 2025

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88 Jahre Ausstellungseröffnung "entartete Kunst"

Diskussionabend

Moderation:
88 Jahre Ausstellungseröffnung "entartete Kunst"
Am 19. Juli 1937 wurde die Ausstellung „Entartete Kunst“ in München eröffnet und tourte anschließend als Wanderausstellung durch Deutschland. Achtundachtzig Jahre nach ihrer Eröffnung in München wirft eine Podiumsdiskussion in Harburg am Samstag, den 19. Juli 2025, um 19 Uhr, einen kritischen Blick auf die NS-Propagandaausstellung „Entartete Kunst“.
Die Ausstellung war ein zentrales Instrument der nationalsozialistischen Kulturpolitik, um Künstler*innen und Kunstwerke, die nicht der Ideologie entsprachen, zu diskreditieren und aus Museen und Sammlungen zu entfernen.

Zum Gespräch, um dieses dunkle Kapitel der Kunstgeschichte zu beleuchten, laden:
- Okşan Karakuş, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion
- Heiko Langanke, Kunstleihe Harburg / Die Linke

Die Diskussion wird sich unter anderem den Fragen widmen, was „entartete Kunst“ für das NS-Regime bedeutete, wie der Begriff propagandistisch genutzt wurde und welche Kunstrichtungen und Künstler*innen besonders betroffen waren. Es wird um die tiefgreifenden Auswirkungen der Diffamierung und Verfolgung auf die persönlichen Schicksale der Künstler*innen und die Gesellschaft gehen. Ebenso soll erörtert werden, welche Formen des Widerstands es gab, wie sich die Kunstlandschaft veränderte und welche Lücken und Schäden die Aktion „Entartete Kunst“ bis heute in Museumsbeständen und der Kunstgeschichte hinterlassen hat.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Gegenwartsrelevanz: Wie wird heute mit dem Thema umgegangen? Welche Verantwortung tragen Museen und die Gesellschaft im Umgang mit den beschlagnahmten Werken? Und wie kann eine angemessene Erinnerungskultur aussehen, die aus der Geschichte lernt?
In lockerer Atmosphäre soll über die damalige Diffamierung und Verfolgung moderner Kunst gesprochen werden und dabei der Bogen zur heutigen Relevanz gespannt werden. Nach einem gemeinsamen Input ist ein Austausch mit dem Publikum geplant. Der Abend klingt mit esprächen in lockerer Atmosphäre aus.
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Datum: Samstag, 19.07.2025
Uhrzeit: Einlass: 18:30 Uhr, Beginn: 19:00 Uhr
Ort:
intern. Buchhandlung "Horizonte"
Bremer Str., 6, 21073 Hamburg-Harburg

Eintritt

Eintritt frei.

Fahrplanauskunft

Location-Karte

"Diskussionabend"

Am 19. Juli 1937 wurde die Ausstellung „Entartete Kunst“ in München eröffnet und tourte anschließend als Wanderausstellung durch Deutschland. Achtundachtzig Jahre nach ihrer Eröffnung in München wirft eine Podiumsdiskussion in Harburg am Samstag, den 19. Juli 2025, um 19 Uhr, einen kritischen Blick auf die NS-Propagandaausstellung „Entartete Kunst“.
Die Ausstellung war ein zentrales Instrument der nationalsozialistischen Kulturpolitik, um Künstler*innen und Kunstwerke, die nicht der Ideologie entsprachen, zu diskreditieren und aus Museen und Sammlungen zu entfernen.

Zum Gespräch, um dieses dunkle Kapitel der Kunstgeschichte zu beleuchten, laden:
- Okşan Karakuş, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion
- Heiko Langanke, Kunstleihe Harburg / Die Linke

Die Diskussion wird sich unter anderem den Fragen widmen, was „entartete Kunst“ für das NS-Regime bedeutete, wie der Begriff propagandistisch genutzt wurde und welche Kunstrichtungen und Künstler*innen besonders betroffen waren. Es wird um die tiefgreifenden Auswirkungen der Diffamierung und Verfolgung auf die persönlichen Schicksale der Künstler*innen und die Gesellschaft gehen. Ebenso soll erörtert werden, welche Formen des Widerstands es gab, wie sich die Kunstlandschaft veränderte und welche Lücken und Schäden die Aktion „Entartete Kunst“ bis heute in Museumsbeständen und der Kunstgeschichte hinterlassen hat.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Gegenwartsrelevanz: Wie wird heute mit dem Thema umgegangen? Welche Verantwortung tragen Museen und die Gesellschaft im Umgang mit den beschlagnahmten Werken? Und wie kann eine angemessene Erinnerungskultur aussehen, die aus der Geschichte lernt?
In lockerer Atmosphäre soll über die damalige Diffamierung und Verfolgung moderner Kunst gesprochen werden und dabei der Bogen zur heutigen Relevanz gespannt werden. Nach einem gemeinsamen Input ist ein Austausch mit dem Publikum geplant. Der Abend klingt mit esprächen in lockerer Atmosphäre aus.
Moderation:
88 Jahre Ausstellungseröffnung "entartete Kunst"
Location-Symbol
Location-Foto: intern. Buchhandlung
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