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27. März 2026

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Film-Highlight

75 – Die Welt vor 50 Jahren: Türkisches Kino

Kara Kafa

TU 1979, Regie: Korhan Yurtsever, 76 min., OmU
Mit Betül Aşçıoğlu, Savaş Yurttaş, Cüneyt Kaymak, Özlem Güler, Macit Flordun, Gülsen Tuncer

Der türkische Metallarbeiter Cafer holt seine Familie aus dem Dorf nach Deutschland. Er ist überzeugt, dass Deutschland das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist und die Familie aus der Armut gerettet wird. Das neue Leben bringt jedoch viele Schwierigkeiten und Unerwartetes – seine Frau engagiert sich in der Frauenbewegung und verändert sich durch den Einfluss befreundeter Genoss:innen äußerlich und mental, der ältere Sohn ist einsam und will nicht in die Schule, die Tochter muss zu Hause bleiben und sich um ihren neugeborenen Bruder kümmern. – Mit seinem linken, politischen Blick auf die Arbeitsmigration hebt Kara Kafa sich von vielen anderen Beispielen des deutsch-türkischen Kinos ab. Nach seiner Fertigstellung 1980 verbot das damalige Zensurkomitee in der Türkei den Film: Er verletze „die Ehre Deutschlands, der befreundeten Nation“. Gegen den Regisseur Korhan Yurtsever wurde wegen des Films Anklage erhoben, er floh nach Berlin, wo er einige Jahre im Exil lebte.

Mit Einführung
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Datum: Freitag, 27.03.2026
Uhrzeit: Beginn: 18:00 Uhr
Ort:
Planet Harburg
Herbert-und-Greta-Wehner-Platz, 21073 Hamburg

Anfahrt:
S-Bahn 3 + 5 Station "Harburg-Rathaus"

Eintritt

VVK: 9 EUR, AK: 9 EUR6 Euro ermäßigtwww.kinoheld.de

Fahrplanauskunft

Location-Karte

Über "Planet Harburg"

Am 19. Februar 2025 wurde der „Planet Harburg“ eröffnet. Nun nimmt das neue Outreach-Projekt des Archäologischen Museums Hamburg und Stadtmuseums Harburg Fahrt auf. Das ehemalige Karstadt-Kaufhaus in der Harburger Innenstadt hat sich als Museumsdependance des Hauses in einen kreativen Hotspot verwandelt, der zum Start gleich mehrere Sonderausstellungen rund um die Entwicklung der bis 1937 selbständigen Stadt Harburg zeigt und anhand von historischen Fotos und Dokumenten die spannenden Geschichten, die hinter diesem Wandel stecken, erzählt.

Mit der Dependance im Planet Harburg schlägt das Museum erneut einen innovativen Weg ein, um ein niedrigschwelliges Angebot für alle gesellschaftlichen Gruppen zu schaffen und mit seinen Kulturangeboten direkt zu seinem Publikum zu kommen.

"Kara Kafa"

TU 1979, Regie: Korhan Yurtsever, 76 min., OmU
Mit Betül Aşçıoğlu, Savaş Yurttaş, Cüneyt Kaymak, Özlem Güler, Macit Flordun, Gülsen Tuncer

Der türkische Metallarbeiter Cafer holt seine Familie aus dem Dorf nach Deutschland. Er ist überzeugt, dass Deutschland das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist und die Familie aus der Armut gerettet wird. Das neue Leben bringt jedoch viele Schwierigkeiten und Unerwartetes – seine Frau engagiert sich in der Frauenbewegung und verändert sich durch den Einfluss befreundeter Genoss:innen äußerlich und mental, der ältere Sohn ist einsam und will nicht in die Schule, die Tochter muss zu Hause bleiben und sich um ihren neugeborenen Bruder kümmern. – Mit seinem linken, politischen Blick auf die Arbeitsmigration hebt Kara Kafa sich von vielen anderen Beispielen des deutsch-türkischen Kinos ab. Nach seiner Fertigstellung 1980 verbot das damalige Zensurkomitee in der Türkei den Film: Er verletze „die Ehre Deutschlands, der befreundeten Nation“. Gegen den Regisseur Korhan Yurtsever wurde wegen des Films Anklage erhoben, er floh nach Berlin, wo er einige Jahre im Exil lebte.

Mit Einführung

Über "Planet Harburg"

Am 19. Februar 2025 wurde der „Planet Harburg“ eröffnet. Nun nimmt das neue Outreach-Projekt des Archäologischen Museums Hamburg und Stadtmuseums Harburg Fahrt auf. Das ehemalige Karstadt-Kaufhaus in der Harburger Innenstadt hat sich als Museumsdependance des Hauses in einen kreativen Hotspot verwandelt, der zum Start gleich mehrere Sonderausstellungen rund um die Entwicklung der bis 1937 selbständigen Stadt Harburg zeigt und anhand von historischen Fotos und Dokumenten die spannenden Geschichten, die hinter diesem Wandel stecken, erzählt.

Mit der Dependance im Planet Harburg schlägt das Museum erneut einen innovativen Weg ein, um ein niedrigschwelliges Angebot für alle gesellschaftlichen Gruppen zu schaffen und mit seinen Kulturangeboten direkt zu seinem Publikum zu kommen.
Location-Symbol
Location-Foto: Planet Harburg
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