Die Kolumne von Sophie Selbst-Zweifel

Wahrsagerei

Foto-Rabe / Pixabay

Mein Name ist Sophie und ich bin Denkerin. Soeben fragte ich mich, wenn ich denke, bin ich doch, oder?

Auch wenn es sich gerade nicht so anfühlt wie wirkliches Sein, also wie in gewohnter Weise.

Vielleicht kann ich den Spieß umdrehen und sagen, ich bin, also denke ich. Statt abzuschalten oder stumpf in die Mattscheibe zu glotzen, könnte ich ein wenig hellsehen.

Ein optimistischer Blick in die Zukunft kann nicht schaden – wenn das Programm stimmt. Also stelle ich mir mit Hilfe einer imaginären Glaskugel ein schönes, buntes Showfenster vor. Darin tauchen Bilder auf, die vielfältiger kaum sein können. Ich höre Stimmen und Musik, sehe Pinsel und Striche, wechselnde Dreh- und Angelpunkte. Gestalten und Kulissen reihen sich aneinander, wo lokale Künstler*innen zeigen, dass es sie gibt und auch, wieviel Spielraum Kultur nötig hat. Ich glaube, ich sehe die Vision von Heiko L. – sitze im Kopfkino und sehe den richtigen Film. Ich denke, diese Glaskugel ließe sich sehr gerne mit Leben füllen.

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