Die Kolumne von Sophie Selbst-Zweifel

Vorsätzlich

Grafik: ColiN00B / Pixabay

Mein Name ist Sophie und ich bin Denkerin. Es gibt Menschen, für die sind gute Vorsätze grundsätzlich

… und exklusiv etwas für Silvester, und wenn es dann nicht ad hoc klappt mit der Umsetzung, müssen sie halt leider wieder ein Jahr warten. Vielleicht haben sie beim nächsten Mal mehr Glück… Dann gibt es diejenigen, die solche Pläne für unrealistischen Blödsinn halten, weil sie von vornherein zum Scheitern verurteilt sind, und es sich deshalb gar nicht erst auf die Fahne schreiben. Und es gibt Menschen wie mich, die etwas kleinkarierter denken und ganzjährig eine klitzekleine Kleinigkeit besser machen wollen. Ganz allmählich und alltäglich.

Wenn ich diese Gedanken auf die Politik übertrage, fallen mir ganz schnell Umweltgipfel ein, bei denen ferne Ziele ausgemacht werden für 2030, 2050,… auf ein paar Jahrzehnte mehr kommt es kaum an. Hauptsache, eine Absicht wird formuliert, denn in der Zukunft liegt die Zukunft!

Wenn das Ziel später oder viel später nicht erreicht wird, kann man sagen: Oh, schade, aber wir werden das kompensieren, unsere Anstrengungen verdoppeln und stecken die Ziele für das nächste Jahrhundert entsprechend höher.

Skeptiker bleiben skeptisch, weil sie nicht daran glauben, dass das Unmögliche machbar ist. Aber ich glaube weiterhin und unbeirrbar, dass mit etwas gutem Willen hier und jetzt Veränderungen ihren Anfang nehmen können.

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