Opernloft eröffnet neue Spielstätte im Alten Fährterminal Altona

Tosca am Hafenbecken

Baustellenparty noch vor der Eröffnung: heute eröffnet das neuen Opernloft. (Fotos [2]: Inken Rahardt)

Es ist ein bundesweit einmaliges Projekt, hatte aber lange keinen festen Ort in Hamburg. Nun hat das Opernloft wieder eröffnet und ist nah am Wasser gebaut.

In der Pressemitteilung zur Eröffnung lautet es:

„Das Opernloft hat eine neue Heimat gefunden: Seit dem heutigen 3. November 2018 bespielt das Theater das Alte Fährterminal Altona. Im Beisein von Senator Dr. Carsten Brosda wird das Theater im Hafen eröffnet. Nach mehr als drei Jahren ohne feste Spielstätte und mehrmonatigem Umbau der Räume im Alten Fährterminal begrüßt das Direktorinnentrio Inken Rahardt, Yvonne Bernbom und Susann Oberacker geladene Gäste zur feierlichen Eröffnung. Mit der Wiederaufnahme von „Tosca“ beginnt am 16. November das Programm dieser Spielzeit.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Im Opernloft darf Oper alles. Mit großartigem Engagement und einem einzigartigem Konzept haben die Direktorinnen der Bühne in den letzten Jahren einen festen Platz in der Hamburger Kulturszene erobert. Ich freue mich sehr darüber, dass es mit der neuen Spielstätte am Hafen eine dauerhafte Perspektive für das Opernloft in Hamburg gibt. Das Opernloft hat an diesem besonderen Ort eine feste Heimat für seine spannenden Formate gefunden, an dem viele Opernfreunde und Opernneulinge vor Anker gehen können.“

Yvonne Bernbom, Geschäftsführerin des Opernlofts: „Nach dreieinhalb Jahren Suche freuen wir uns riesig, mit unserem Opernloft im Altonaer Hafen angekommen zu sein. Das neue Haus hat perfekten Loft-Charakter und eine einmalige Lage direkt an der Elbe. Wir hoffen auf zahlreiche Gäste, die sich von unseren Inszenierungen für Opernmusik begeistern lassen. Gleichzeitig möchten wir den vielen Unterstützern in der Stadt und der Kulturbehörde danken, dass sie uns diesen Traum von einem neuen künstlerischen Zuhause ermöglichen.“ 

Das Opernloft

Das Opernloft vereint mitreißende Operninszenierungen und authentische Hafenatmosphäre zu einem Gesamtkunstwerk. Das neue Theater mit großer Terrasse wurde in den Terminal der ehemaligen Englandfähre eingebaut. Großzügige Glasflächen geben den Blick auf die Elbe frei. Hohe Decken und moderne Technik machen es möglich, Oper von ganz nah zu erleben. Egal, ob „Tosca“ oder „Tannhäuser“ – hier dauert jede Aufführung nur 90 Minuten.

Die künstlerische Idee des Opernlofts ist deutschlandweit einmalig und wurde mehrfach ausgezeichnet. Opern ohne Berührungsangst, kurz, knackig, leidenschaftlich – das bleibt auch am neuen Standort das Konzept der Bühne. Das kreative Team erstellt eigene Arrangements und entwickelt neue Formate wie die erfolgreichen Krimiopern oder Kult-Stücke wie den Opern-Slam „Sängerkrieg“.“

Quelle und aktueller Spielplan: www.opernloft.de.

 

Verwandte Beiträge

Druckansicht    

Facebook Kommentare