Harburger Petition wendet sich nun direkt an die Bürgerschaft:

„Stellt der Kultur Räume!“

Harburg: nicht mal zum Arbeiten reicht der Platz ...

Unter dem Motto „Kultur braucht Raum“ kamen im Frühjahr einige Musiker aus Harburg ins Bezirksparlament und schlugen Alarm. Eine Petition an den Kulturausschuss der Hamburger Bürgerschaft folgt nun nach.

Seither wurde vom Bezirksparlament zwar die Verwaltung beauftragt, sich aktiv auf die Suche nach Räumen zu begeben, aber wie wir in ´Tiefgang` berichteten , verebbt die Bemühung frühzeitig. Nun also wird Alarm auch oberhalb der Elbe geschlagen. Und da steht Harburg nicht alleine mit dem Problem.

In der Petition heißt es:

„Wir fordern den Kulturausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft auf, im Bezirk Harburg Räumlichkeiten in städtischem Besitz für Kulturprojekte zur Verfügung zu stellen oder geeignete Objekte mittels öffentlicher Förderung der Kulturszene zugänglich zu machen.

Begründung

In Harburg haben Kulturschaffende seit Jahren zunehmend Probleme, Räume für ihre Projekte zu finden. Vermietete Objekte sind rar, zumeist in privater Hand und damit teuer und für die MieterInnen nicht langfristig planbar. Die Anforderungen an Räume sind verschieden: bildende KünstlerInnen brauchen Tageslicht, MusikerInnen Schallschutz.

Diese Petition wird unterstützt durch eine große Gruppe von MusikerInnen, die akut unter Raumnot leiden und bereits an anderer Stelle (Bezirksamt Harburg, Harburger Kulturausschuss) ihr Anliegen zu Gehör gebracht und entsprechende Forderungen gestellt haben.

Bitte unterstützen Sie diese Petition, indem Sie

  • sie unterzeichnen
  • sie weiterverbreiten
  • als KünstlerIn mit demselben Problem sich melden (über die Kommentarfunktion dieser Petition)“

Zur Petition: www.openpetition.de

 

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