Kooperation zweier Preisvergaben soll Netzwerk stärken:

Soziale Stadt entwickeln

Foto: 12019 / Pixabay

Der bisherige „Preis Soziale Stadt“ und der Deutsche Nachbarschaftspreis werden in diesem Jahr erstmals gemeinsam verliehen. Die Ausschreibung startet jetzt.

In der Pressemitteilung hierzu heißt es:

„Dadurch soll den gemeinsamen Zielsetzungen und Ausrichtungen der beiden Wettbewerbe Rechnung getragen werden sowie eine Vergrößerung des Netzwerks aller Akteure in der Quartiersentwicklung und im nachbarschaftlichen Engagement erfolgen.

Quartier und Nachbarschaft im Blick: gemeinsame Ziele – unterschiedliche Zugänge

Der Ansatz, Projekte und Akteure in den Fokus zu stellen, die durch ihr lokales Engagement soziale Stadtentwicklung aktiv und integrativ gestalten, verbindet die Grundideen beider Preise. Der Preis Soziale Stadt zielt auf das Engagement und die Projekte von kommunalen Institutionen, von Wohnungsunternehmen, Verbänden, Quartiersmanagement und anderen Organisationen, die in der Stadt- und Quartiersentwicklung aktiv sind. Die Zielgruppe des Deutschen Nachbarschaftspreises umfasst in erster Linie Initiativen aus der Zivilgesellschaft, die sich für eine lebenswerte Nachbarschaft und ein gutes Zusammenleben in ihrem Viertel einsetzen. Das Hauptanliegen beider Preise ist dabei, dem wichtigen Engagement dieser Akteure mehr Sichtbarkeit zu geben, ihren vielfältigen Einsatz für lebendige Nachbarschaften und soziale Stadtentwicklung zu würdigen und andere zur Nachahmung anzuregen.

Gemeinsame Plattform

Die komplexen Anforderungen der Stadt- und Quartiersentwicklung sowie des gemeinschaftlichen Zusammenlebens in Nachbarschaften machen ein gemeinsames und ressortübergreifendes Handeln notwendig. Durch die Kooperation bündeln die Initiatoren ihre Netzwerke, um die unterschiedlichen Felder der Stadtentwicklung noch enger miteinander zu verzahnen. Vor diesem Hintergrund soll das gemeinsame Wettbewerbsverfahren zu einer Netzwerkerweiterung und zu einem größeren Austausch zwischen Projekten und Akteuren führen. Die Eckdaten zu den Wettbewerben Die Ausschreibung beider Wettbewerbe erfolgt am 3. Juni 2019. Abrufbar unter: www.preis-soziale-stadt.de und www.nachbarschaftspreis.de,

Bewerbungsschluss: 29. Juli 2019. Der Preis Soziale Stadt wird erstmals mit einem Preisgeld von 10.000,- Euro vergeben. Der Deutsche Nachbarschaftspreis ist auf Landes- und Bundesebene sowie in einer Publikumskategorie mit insgesamt 53.000,- Euro dotiert.

Die Geschäftsstelle beider Wettbewerbe befindet sich bei der nebenan.de Stiftung, Köpenicker Straße 154, 10997 Berlin, Tel.: 030/346557762, E-Mail: kontakt@nebenan-stiftung.de

Auslober Preis Soziale Stadt: AWO – Arbeiterwohlfahrt Bundesverband, Deutscher Mieterbund, Deutscher Städtetag, GdW – Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V., vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.

Der vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. engagiert sich durch Fortbildung und Forschung in den Handlungsfeldern Wohnen und Stadtentwicklung für die Leistungsfähigkeit der Kommunen, eine vielfältige Bürgergesellschaft und die Stärkung der lokalen Demokratie. Dem Verband – mit Hauptsitz in Berlin – gehören ca. 2.000 Mitglieder an, darunter überwiegend Gebietskörperschaften.“

 

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