Selbstsüchtig

Foto: Geralt / Pixabay

Mein Name ist Sophie und ich bin Denkerin. Mein thematisches Umfeld zeigt heute klare Kante.

Lesen und Schreiben haben es mir angetan. Wenn ich an social Media denke, bin ich nicht die einzige, die etwas zu sagen haben möchte und nebenbei schaut, was die anderen machen.

Allerdings lässt sich beobachten, dass es mehr Zeiger als Zuhörer gibt. Wir sind offensichtlich viel mehr mit unserer Selbstdarstellung beschäftigt, als dem Bedürfnis der anderen nach Aufmerksamkeit nachzukommen. Traurig, aber wahr: die Selbstsucht der Sender überwiegt. Die Dunkelziffer der Empfänger mag hoch sein, aber sie bleibt größtenteils unsichtbar oder unpersönlich.

Sind wir etwa Ignoranten? Oder einfach überfordert, auf alles einzugehen? Ich selber bin jedenfalls rund um die Uhr damit beschäftigt, alles zu verarbeiten, was ich aufgenommen habe.

Sogar meine Träume geben mir noch zu denken. Schon öfter erfasste mich Schwindel, wenn ich mich an einer steilen Klippe wähnte oder bei einer Gratwanderung ins Schwanken kam. Doch statt abzustürzen, als ich den Boden unter den Füßen verlor, und in der Tiefe zu zerschellen, hob ich ab. Nach einem kurzen Moment, der sich anfühlte wie ein Luftloch, konnte ich fliegen.

Das wollte ich gerne am Rande der SuedLese mit euch teilen und zähle auf eure Aufmerksamkeit.

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