Die Kolumne von Sophie Selbst-Zweifel

Selbstfindung

Foto: DerSpecht.de

Mein Name ist Sophie und ich bin Denkerin. Ich bin oft auf der Suche nach Wahrheit und mir selbst. Das ist gar nicht so einfach.

Dabei bin ich im Grunde ein so ordentlicher Mensch. Ich weiß sonst eigentlich immer, wo ich was finde und muss gar nicht suchen. Ein Griff und ich habe es.

Aber in Bezug auf mich war ich manchmal ziemlich schlampig. Dauernd verlor ich mich und dann ging die Sucherei wieder los. Ich nahm mir eines Tages vor, fortan einen Trick zu verwenden. Ich wollte auf meine innere Stimme hören, die mir die Richtung weist. Das funktioniert dann ähnlich wie beim Topfschlagen. Von kalt über wärmer und noch wärmer, bis ich bei mir angekommen bin.

Vielleicht fragen sich manche, was das Ganze soll. Wer soll ich denn sonst sein, wenn nicht ich? Es gibt aber einen Unterschied zwischen dem Menschen, der ich meine, sein zu sollen oder müssen, und dem, der ich wahrhaftig bin bzw. sein möchte. Die Person, die versucht, die Erwartungen der anderen zu erfüllen, ist unsicher, oft gestresst oder auch verzweifelt. Also im Großen und Ganzen eher unzufrieden mit sich. Mein gesuchtes Selbst hingegen hat Vertrauen und glaubt an sich, ist offen und freundlich zu sich selbst und anderen.

Geht es euch auch so? Fragt ihr euch zu oft, wie andere euch vielleicht gerne hätten und geht euch dabei selber verloren? Dann möchte ich euch ermutigen, euch ebenfalls auf die Suche zu machen – um euch am Ende richtig gut zu finden.

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