AWS-Literatur bietet nun Werke im Eigenverlag an:

Romane aus der Nachbarschaft

Ob es für volle Regale sorgen wird, ist abzuwarten. Aber zwei Werke sind über den Eigenverlag AWS-Lit bereits erhältlich. (Foto: Dean Mriarty/Despositphoto)

In  Heimfeld tagt wöchentlich eine Werkstatt des Schreibens. Und ihr Team bringt seine Ideen und Worte nicht nur zu Papier. Jetzt verlegt es auch – in Eigenregie.

„AWS-Literatur“ nennt sich das neue kreative „Start up“ in Hamburgs Süden und ihre Gründer sind schon reich. Vielleicht nicht an Geld, aber an Ideen und Werken mangelt es wahrlich nicht. Und es ist faszinierend, zu wissen, dass es gute Bücher aus der Nachbarschaft sind.

Die Idee entstand 2016 bei Wilfried Abels und Jan Christoph Nerger, Klaus von Hollen, Sonja Alphonso, Susan Dettmann und Maren Osten wurden seine Mitstreiter. Auf der website vom Verlag AWS-Literatur liest sich:

„Wir sind eine Gruppe von schreibbegeisterten, ehrenamtlich arbeitenden Menschen, die sich das Ziel gesetzt haben, Autoren und Künstlern aus dem Umfeld des Kulturvereins alles-wird-schön e.V. eine einfache Möglichkeit zu bieten, um in einem professionellen Rahmen zu veröffentlichen.“ Da kommt also noch was auf uns zu.

Und zwei Werke sind auch schon erhältlich und das zu Preisen, die es nahelegen, es hier und da unter einen Weihnachtsbaum zu legen. So etwa „Club der Sturmvögel“ – ein Roman von Jan Christoph Nerger. Zur Geschichte: Im Jahr 2012 fällt der vierzigjährige Popstar Alex in eine Sinn­krise. Er verspürt den Wunsch, aus seinem oberflächlichen Leben auszubrechen und erinnert sich an seine ungewöhnli­che Blankeneser Jugend in den 80ern, vor allem an seine Freundschaft und Liebe zur HIV-infizierten Mitschülerin Anja und deren junger Mutter Britta, aber auch an seine aufsässi­gen Klassenkameraden Mirko und Stefan. Später lernte er die junge Rockerin Marla kennen und lieben. Er sang in ihrer Rockband, bis es zum Zerwürfnis kam, weil er „ent­deckt“ wurde.

Alex beginnt nach den Menschen aus seiner Vergangenheit zu suchen und gerät wie damals in einen Strudel aus Ver­zweiflung, Leidenschaft und Liebe. Für ihn beginnt ein auf­regender Weg zurück zu sich selbst.

Der Autor Jan Christoph Nerger, geboren 1973 in Hamburg, lebt bis heute in der Elbmetropole. Der gelernte Erzieher und Bürokauf­mann schreibt als leidenschaftlicher Romanautor über seine Generation sowie über ökologische und futuristische The­men.

Club der Sturmvögel, Jan Christoph Nerger,
1. Auflage, 252 Seiten, ISBN 978-3-947051-00-7,  Preis: 9,- €
Leseprobe

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Und ein Roman von Klaus von Hollen findet sich auch. Klaus von Hollen wurde 1963 in Bremen geboren und lebt seit 1989 in Hamburg. Der gelernte Krankenpfleger und Groß­handels­kauf­mann arbeitet seit 1999 als Taxifahrer. 2004 veröffentlichte er gemeinsam mit vier anderen Autoren den Kurz­geschichten­band: „METRO.pole: Untergrundgeschichten“. Nun sein Debüt als Solist.

Seine Geschichte „Zeugnis eines Außenseiters“ handelt von Paul Lohmann, einem 38 Jahre alten Computerexperten in einem Elektrofachmarkt. Peter traut seinen Augen nicht, als er eines Tages Frank Woytek, dem Kerl, der ihm während der Schulzeit das Leben zur Hölle gemacht hat, gegenüber steht. Paul hofft, dass Frank ihn nicht erkennt, aber sein Stottern, das ihn schon sein ganzes Leben beeinträchtigt, bringt Woytek auf die richtige Spur. Aufs Neue verhöhnt, kehren Pauls Erinnerungen an die bitteren Erlebnisse aus seiner Jugendzeit zurück. Der Alptraum, so scheint es, will einfach kein Ende nehmen. Doch Paul ist nicht bereit, sich ein weiteres Mal terrorisieren zu lassen.

Zeugnis eines Außenseiters, Klaus von Hollen,
1. Auflage, 236 Seiten, ISBN 978-3-947051-01-4, Preis: 9,- EUR

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Weiterführender Link zum AWS-Literatur-Verlag: http://www.aws-literatur.de

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