Verlag ´markt intern` gibt praxisorientierten Ratgeber raus:

Registrierkasse: Pflicht oder nicht?

In diesem kleinen System kann jede Erdnuss, das Bier und auch das Trinkgeld gespeichert werden. (Foto: Quorion)

Sie wickeln Geschäfte mit Ihren Kunden bar ab? Dann müssen Sie in Ihrem Betrieb auch eine Registrierkasse haben. So lautet die Devise und viele sind völlig verunsichert. Dem wird jetzt abgeholfen …

Viele Kulturschaffende haben ganz automatisch mit Gastronomie und Verkauf zu tun. Denn durch deren Gewinne wird meist die Kultur finanziert. Doch die Auflagen für Gastronomie werden stetig höher. Auch weil das meiste über Bargeldverkehr läuft. Ob unter dem Namen der Terrorismusbekämpfung oder im Rahmen der Digitalisierung des Fiskalwesens – am liebsten hätte der Fiskus allerorten eine digitale Registrierkasse stehen. Und auf die würde er am besten auch gleich online zu greifen. Doch so einfach ist es nicht und sollte es vielleicht auch nicht werden.

Der Mittelstandsverlag „markt intern“ aus Düsseldorf, der seit über vier Jahrzehnten anzeigenfrei dem Mittelständer – und so auch vielen Einzelhandelsgeschäften – mit Brancheninformationen oder auch zu steuerlichen Aspekten zur Seite steht, sieht den angedachten Zwang zur Registrierkasse seit langem kritisch. Und das nicht nur aus libertären Gründen.

„Eine Pflicht gibt es nicht“

„Das neue ‚Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen‘, das Ende des Jahres 2016 in Kraft getreten ist, hat viele Händler verunsichert. Allein schon der allgegenwärtige Begriff ‚Registrierkassenpflicht‘ ist irreführend. Denn eine Pflicht, mit einer Registrierkasse zu arbeiten, gibt es nämlich nach wie vor nicht“, lässt der Verlag zum Thema verlauten und hat nun einen sehr leicht verständlichen, zugleich praxisorientierten aber auch kritischen Ratgeber herausgebracht.

„Unser Ratgeber gibt eine anschauliche Übersicht über die derzeit geltenden Regelungen und einen Ausblick, welche Maßnahmen Händler künftig umsetzen bzw. im Auge behalten müssen, um keine Probleme mit den Finanzbehörden zu bekommen.“

Was kommt auf einen zu?

Und in der Tat: wer sich mit dem Thema beschäftigen muss oder aus technischen Gründen will, eine hat oder beabsichtigt anzuschaffen, ist hier gut beraten. Denn er geht sowohl der Frage nach, warum es ein neues Gesetz zu Registrierkassen überhaupt braucht. Und für die, die eben eine solche Kasse bereits haben: Was gilt denn jetzt eigentlich? Denn manche alte Modelle müsse man aufrüsten, so die einen. Andere behaupten, Hauptsache Kasse. Kann man da dem Anbieter oder Kassen-Händler trauen oder ist bald alles schon wieder anders?  Der Ratgeber gibt hierzu einen guten und verständlichen Überblick über geltende und auch künftige gesetzliche Regelungen. Denn so eine Anschaffung geht schnell in den oberen vierstelligen Bereich. Da sollte man wissen, auf was man sich einlässt.
Da man ja aber auch eine Kasse nicht nur für den Fiskus kaufen will: was ändert sich denn künftig durch das neue Gesetz? Was regelt die Kassensicherungsverordnung und wie setze ich es um?
All dies wird im Ratgeber gut und klar besprochen und es mangelt wahrlich nicht an Kritik am neuen Gesetz und den geltenden Regelungen. Dafür ist der Verlag gewohnheitsgemäß zu nah am Ohr seiner Leserschaft. Und die kennt die Lücken und Tücken sowohl von Technik als auch Gesetz. Erkenntnisbringend findet sich im Anhang ein gesondertes Expertendossier: „Was ist zu tun?“

Wer bereits zur Leserschaft des Verlages gehört, kann sich den Ratgeber kostenfrei online bestellen. Sonst ist er über den Verlag unter markt-intern.de für 11,- € erhältlich.

Quelle: www.markt-intern.de

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