Die Kolumne von Sophie Selbst-Zweifel

Politik und Verdrossenheit

(Künstler*in unbekannt / Foto: hl)

Mein Name ist Sophie und ich bin Denkerin. Und unbeirrbare Idealistin in einer suboptimalen Welt.

Es kann zum Kraftakt werden, dagegenzuhalten. Die allgemeine Verdrossenheit ist groß. Finstere Mächte und auch Lebenserfahrung sorgen dafür, dass die meisten Menschen (soweit ich das beurteilen kann) zu Alltags- und Politik-Pessimismus neigen. Es hat allerdings fatale Folgen, wenn wir den guten Glauben verlieren. Gerade Abnahme oder gar völliger Verlust von Vertrauen und Zuversicht sind besonders besorgniserregend! Könnte es sein, dass die Anfangsbuchstaben dafür verantwortlich sind, dass solche Sachen in der Gunst ziemlich weit hinten stehen? Dabei sollte doch jeder wissen: das Beste kommt zum Schluss!

Zurück zum Anfang: Es kann zur Herkulesaufgabe werden, bei aller Unkerei den Mut nicht sinken zu lassen. Deshalb hoffe ich, dass mir nie die Puste ausgeht. Ich vertraue dabei auf Superkräfte. Ein aufsehenerregendes Kostüm wäre werbewirksam: für alle Alltagshelden, damit man sie auf Anhieb erkennt. Ich denke dabei Kraft meines Amtes als Mutmacherin an ein leuchtendes Beispiel.

 

 

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