Mit Spiel und Spaß zur Sprache

Neue Fortbildungskurse im Kulturhaus Süderelbe

Wenn nicht nur Käse rauskommen soll, ist Sprache recht hilfreich. (Foto: DerSpecht)

Sprache ist ein wesentlicher Bestandteil für einen erfolgreichen Lebens- und Bildungsweg. Mit der gemeinsamen Initiative von KIKU und Buntsprecht will das Kulturhaus Süderelbe nun Kindern, die Deutsch als Zweitsprache lernen, Sprachkompetenz mit Spiel und Spaß vermitteln. Die Verbindung von Kunst und Sprache, von Kreativität und Kommunikation ist unser Ziel. Und das so früh wie möglich!

Dazu werden KünstlerInnen, Kultur- und TheaterpädagogInnen, ErzieherInnen und LehrerInnen gesucht, die ihr Repertoire erweitern wollen. In der Fortbildung zur zertifizierten Sprachförderkraft lernen diese dann, wie künstlerische Praxis sprachförderlich eingesetzt werden kann.

Stephan Kaiser vom Kulturhaus: „Wir wollen kreative Sprachbildung für Kinder als Lernmotivation einsetzen, zu einem umfassenden Angebot künstlerischer Sprachförderkurse an Hamburger Schulen und Kitas beitragen, diagnosegestützte gezielte Förderung für Kinder mit Sprachförderbedarf durchführen, den Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ) stärken und so eine Bereicherung der Hamburger Bildungslandschaft in Hinblick auf mehr Bildungsgerechtigkeit darstellen.“

Bei Interesse, Nachfragen oder für Anmeldungen: stephan.kaiser(at)kulturhaus-suederelbe.de; Kulturhaus Süderelbe im BGZ • Am Johannisland 2, 21147 Hamburg • 040 – 796 72 22

Die Termine (jeweils von 10 bis 17 Uhr) stehen auch schon fest, nämlich am 1.4., 2.9. und 9.12.2017 im Kulturhaus Süderelbe.

Die Fortbildung zur zertifizierten Sprachförderkraft findet in Kooperation mit dem LI Hamburg (Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung) statt. Bei erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat, das von allen Hamburger Schulen anerkannt wird. Die Fortbildung kostet für die sechs Termine 250,- Euro.

Über die Initiative: Das Kinderkulturhaus KIKU wurde aus dem Kulturzentrum LOLA heraus 2010 gegründet. Kurz danach begann man die Sprachförderarbeit systematisch in Kulturprojekten zu erarbeiten. Diese Methode der künstlerischen Sprachförderung dann vom Kulturhaus Süderelbe in einem begleiteten Prozess übernommen. So gibt es dort bereits seit 2013 unter dem Namen „Buntsprecht“ etliche künstlerische Sprachförderangebote.

(11. Jan. 2017, TG)

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