4. SuedLese startet mit Cropps Berichten über Afrika:

Literatur mit Horizonten

Wer bisher Reiseerzählungen so spannend fand wie Dia-Abende unter Nachbarn hat am Donnerstag die Chance umzudenken. (Foto: Wolf-Ulrich Cropp)

Die Literaturtage des Hamburger Südens starten am kommenden Donnerstag als „4. SuedLese“ und führen gleich in die „Höhle des Löwen“ nach Afrika.

Das Kulturcafé „Komm du“ lädt am Donnerstag, den 14. März ab 20 Uhr zu einer Autorenlesung mit afrikanischen Djembé-Rhythmen mit dem Reise-Autor Wolf-Ulrich Cropp. Das Buch: „Im Schatten des Löwen. Namibia, Botswana, Simbabwe – Von Horizont zu Horizont“.

Der Autor und begeisterte Weltreisende war wieder unterwegs. In seinem neuesten, bei DuMont erschienen Buch, berichtet er aus drei Ländern des südlichen Afrika von grandioser Tier- und Pflanzenwelt, faszinierenden Naturgemeinschaften: den San und Himba, die es bald so nicht mehr geben wird.

Cropp ohne Löwen und Schatten. (Foto: Cropp)

Und er liest und erzählt von Begegnungen, Erlebnissen und Abenteuern, die mitreißen, zum Nachdenken anregen und lange nachschwingen werden. Begleitet von lauernden Krokodilen, dem Grunzen angriffslustiger Flusspferde, dem Trompeten der Elefantenbullen und dem Beat schwarzer Trommeln der Kalahari folgen wir Cropp bis an das tobende Gestade der Skelettküste Namibias … bis es uns packt, das afrikanische Reisefieber. Musikalisch untermalt wird die Lesung von Maria Ishola von der Gruppe Tubaba mit afrikanischen Djembé-Rhythmen.

Maren Schönfeld (die-auswaertige-presse.de) schrieb darüber: „Wenn Wolf-Ulrich Cropp eine Lesung hält, kann man die berühmte Stecknadel zu Boden fallen hören. Dieser Mann schlägt mit seinen ebenso kenntnisreichen wie abenteuerlichen Geschichten sein Publikum in den Bann.“

Über das Buch

Namibia, Botswana, Simbabwe – Von Horizont zu Horizont

„Hier ist Afrika am schönsten.“ Mit diesen Worten nimmt uns der Schriftsteller und intime Afrika-Kenner Wolf-Ulrich Cropp mit auf seine jüngste Reise durch drei Länder des südlichen Afrika. Gemeinsam mit ihm lauschen wir den schwarzen Trommeln der Kalahari und erleben den Tanz der Ockermenschen vom Omumborombonga-Baum der Himba. Begleitet von dem Geheul der Hyänen, vom Gebrüll hungriger Löwen, dem tiefen Grunzen der Flusspferde und dem Trompetenstoß der Elefantenbullen erkunden wir magische Tierwelten. Wir erleben mit Cropp das Diamantenfieber Namibias und bangen mit ihm auf seinem Marsch durch die Wüste Namib am tobenden Gestade der Skelettküste. Und spätestens bei der Ankunft am Atlantik packt auch den letzten Leser das afrikanische Reisefieber. Cropps schillernder und kenntnisreicher Bericht ist zugleich eine Hommage an die letzten Naturgesellschaften Afrikas.

Wolf-Ulrich Cropp : Im Schatten des Löwen, 440 Seiten,  DuMont Reiseabenteuer ISBN: 9783770182954; Preis: 14,99 €

Über den Autor:

Wolf-Ulrich Cropp, der Ex-Manager aus Hamburg, ist seit 1997 als reisender Schriftsteller unterwegs. Bisher flossen 25 Bücher und viele Kurzgeschichten, Erzählungen und Features – auch unter Pseudonym – aus seiner Feder. Bei Malik/National Geographic erschien unter anderen der Bestseller „Alaska-Fieber“. DUMONT brachte „Dschungelfieber und Wüstenkoller“ und „Wie ich die Prinzessin von Sansibar suchte…“ heraus. „Goldrausch in der Karibik“ (Delius Klasing) wurde „Buch des Jahres 2000“, DIE WELT-Leserliste. Viel diskutiert wurde sein Buch „Treffpunkt Kabul“. In Meldorf 2013 und Schleswig 2015 gewann er den jeweils dotierten Publikumspreis für die beste Kurzgeschichte. Im Verlag Kadera erschien gerade auch das Buch „Jenseits der Westwelt“ mit spannenden, nachdenklich-poetischen Storys von unterwegs aus Ozeanen, von wilden Flüssen, Wüsten, dem ewigen Eis und fremden Kulturen.

Cropp ist stellvertretender Vorsitzender der Hamburger Autorenvereinigung e.V. (HAV) und Jurymitglied zweier renommierter Literaturpreise.

Weitere Informationen: www.wolf-ulrich-cropp.de

Zum Ort:

Hier vereinen sich die Frische der Küche mit dem Feuer der Künstler und einem Hauch von Nostalgie. Das „Komm du“ in Harburg ist vor allem eines: Ein Ort für Kunst und Künstler. Ob Live Musik, Literatur, Theater oder Tanz, aber auch Pantomime oder Puppentheater – hier haben sie ihren Platz. Nicht zu vergessen die Maler, Fotografen und Objektkünstler – ihnen gehören die Wände des Cafés für regelmäßig wechselnde Ausstellungen. Britta Barthel gibt mit ihrem Kulturcafé der Kunst eine Bühne und Raum. Mit der eigenen Erfahrung als Künstler und Eindrücken aus einigen Jahren Leben in der Kulturmetropole London im Gepäck, hat sie sich bewusst für den rauen und ungemein liebenswerten Stadtteil Harburg entschieden. Für Künstler und Kulturfreunde, für hungrige und durstige Gäste gibt es im Komm du exzellente Kaffeespezialitäten, täglich wechselnden frischen Mittagstisch, hausgemachten Kuchen, warme Speisen, Salate und viele Leckereien während der Veranstaltungen und vor allem jede Menge Raum und Zeit …

Das Komm du ist geöffnet von Montag bis Freitag 7:30 bis 17:00 Uhr, Samstag von 9:00 bis 17:00 Uhr und an Eventabenden open end.

Näheres unter: www.komm-du.de

Start der 4. SuedLese (Literaturtage des Hamburger Südens):

Donnerstag, den 14.03.2019, 20.00 bis 22.00 Uhr

Die Lesung im Kulturcafé Komm du beginnt um 20:00 Uhr.

Platzreservierungen per Telefon: 040 / 57 22 89 52 oder E-Mail: kommdu@gmx.de

Eintritt frei / Hutspende

 

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