Zwei Privattheater werden neu in die Förderung aufgenommen

Kohle fürs Klabauter

´Bühnentod` heißt hier nur das Stück: das Klabauter Theater wird nun auch gewürdigt. (Foto: PR)

Das Klabauter Theater und das ´Theater das Zimmer` erhalten erstmals Zuwendungen als Privattheater. 

In der Mitteilung der Behörde für Kultur und Medien heißt es:

„Mit dem Doppelhaushalt 2017/2018 haben Senat und Bürgerschaft die Erhöhung der Privattheaterförderung um rund 1,8 Millionen Euro beschlossen sowie einen jährlichen Anstieg der Förderung um jeweils 1,5 Prozent. Dadurch haben die Privatbühnen deutlich mehr Planungssicherheit erhalten. Im Rahmen der anstehenden neuen zweijährigen Förderrunde wurden jetzt zudem zwei Bühnen neu in die Förderung aufgenommen. Zum einen bekommt das Klabauter Theater erstmals eine zweijährige Sonderförderung in Höhe von 50.000 Euro im Jahr. Das Theater ist Teil der Stiftung Das Rauhe Haus und arbeitet mit einem festen inklusiven Ensemble. Zum anderen ist das Theater das Zimmer mit 30.000 Euro im Jahr neu in die institutionelle Förderung aufgenommen worden. Die Bühne befindet sich in den Räumlichkeiten des ehemaligen Theaters in der Washingtonallee, das vor seiner Schließung von der Kulturbehörde mit 24.000 Euro unterstützt wurde.

Eine zusätzliche Erhöhung der Förderung erhielt zudem das monsun Theater (von 105.000 auf 135.000 Euro) und das MuT Theater (von 47.000 auf 62.000 Euro). Die Behörde für Kultur und Medien traf die Entscheidung in Übereinstimmung mit dem Beratungsgremium, bestehend aus den unabhängigen Gutachterinnen und Gutachtern der letzten Privattheater-Evaluation.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Mit dem letzten Haushalt ist es gelungen, die Privattheater der Stadt langfristig deutlich zu stärken. Es ist schön, dass wir nun die Förderung der beeindruckenden und vielfältigen Privattheaterszene mit zwei neuen Bühnen sogar weiter ausbauen können. Dies zeigt die lebendige Entwicklung der Theaterszene der Stadt. Besonders freut es mich, dass wir mit dem Klabauter Theater erstmals eine Bühne in die Förderung aufnehmen, die mit ihrer wichtigen Integrationsarbeit zu einem festen Bestandteil der Kulturstadt Hamburg geworden ist. Die Privattheater entwickeln sich als unverzichtbarer und vielfältiger Teil des Kulturangebotes unserer Stadt immer weiter.“

Alle anderen Bühnen der Zweijahresförderung (Allee Theater, Alma Hoppes Lustspielhaus, Das kleine Hoftheater, English Theatre, Hamburger Engelsaal, Hamburger Puppentheater, Hoftheater Ottensen, Hoheluftschiff, Lichthof Theater, Opernloft, Polittbüro, Sprechwerk) erhalten eine Erhöhung entsprechend der Indexierung von 1,5 Prozent, umgerechnet auf die jeweilige Zweijahresförderung.“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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