Kunststätte Bossard lädt zur Gartentour ein

Helfende Hände gesucht

Viktoria Nixdorf (rechts) und Miriam Schmidt nehmen die Besucher mit auf eine Entdeckungstour durch die Gartenanlage der Kunststätte Bossard. (Foto: PR)

Gleich zwei Meldungen kamen diese Woche von der Kunststätte Bossard: Es gibt eine neue Entdeckungstour durch die Gartenanlage der Kunststätte und sie sucht ehrenamtliche Unterstützer*innen …

Sommerzeit ist Gartenzeit. Auch an der Kunststätte Bossard. Von Dienstag bis Sonntag findet ab sofort täglich um 14.00 Uhr eine Führung durch die Gartenanlage des Künstlerehepaars Johann und Jutta Bossard statt.

Selbstversorgung aus dem Garten ist ein aktueller Trend, aber vor vielen Jahrzehnten Teil des Lebensalltags von Johann und Jutta Bossard. Somit sind Nutzgarten, Obstgarten und die Ackerfläche lebenswichtiger Bestandteil des drei Hektar großen Geländes, das Johann Bossard 1911 erwarb und im Laufe der Zeit überwiegend nach künstlerischen Aspekten gestaltete.

„Wir zeigen in unserer Gartenführung Bossards Vision eines Ortes, an dem Leben, Selbstversorgung und Kunst zu einer Einheit verschmelzen“, so Viktoria Nixdorf, Volontärin an der Kunststätte. Sie führt im Wechsel mit Volontärin Miriam Schmidt interessierte Besucher in einem 40-minütigen Rundgang über das weitläufige Gelände der Kunststätte. „Die Besucher erhalten bei dieser Entdeckungstour durch den Garten Informationen, die wir bei der Allgemeinen Führung nicht ansprechen können und die sich ausschließlich um das Thema Kunst und Garten bei Bossards drehen“, betont sie. Aufmerksame Besucher werden zum Beispiel die Wiederholung eines Kirchengrundrisses im Klostergarten, im Omega und im Baumtempel bemerken.

Wegen der begrenzten finanziellen Mittel war es für das Künstlerehepaar Bossard sehr beschwerlich, das gesamte Gartengelände zu unterhalten. Die künstlerischen Anpflanzungen waren lange kaum noch erkennbar. Erst nach Gründung der Stiftung Kunststätte Bossard 1995 konnte die schrittweise Neupflanzung und Rückgewinnung der Gartenanlage umgesetzt werden und dauert bis heute an.

Kosten der Führung: 4,00 Euro zzgl. Museumseintritt. Anmeldung unter Telefon 04183/5112.

Ehrenamt vor kultureller Kulisse

Ehrenamtliche Mitarbeiter sind eine wichtige Stütze im Museumsalltag an der Kunststätte Bossard. Viele der ehrenamtlichen Mitarbeiter sind seit Jahren verlässliche Helfer bei Museumsveranstaltungen, bei Aktionstagen oder dem täglichen Museumsbetrieb. Die Kunststätte sucht helfende Hände für die kommenden Aktionen.

Elke Mecklenburg und Änne Gerlich aus Buchholz sind gut befreundet und teilen eine gemeinsame Leidenschaft: das Ehrenamt. Neben ihrem Engagement für gemeinnützige Einrichtungen sind beide seit mehr als zehn Jahren ehrenamtliche Mitarbeiterinnen an der Kunststätte Bossard. „Wir sind immer im Doppelpack unterwegs“ erzählen die beiden lachend. Sie sind an Samstagen im Einsatz als Kurzvertretung an der Museumskasse, helfen beim Postversand oder bei Aktionstagen und besonders gern als Unterstützung der Museumspädagogen bei den Kinderkreativkursen.

Wer sich an der Kunststätte ehrenamtlich engagiert, hat die Möglichkeit, das gesamte Angebot des Museums zu nutzen. „Ich habe neben meinen anderen Ehrenämtern einen kulturellen Bezug gesucht“, so Änne Gerlich. „Die Besucher hier sind Kunstliebhaber. Es entstehen sehr schöne Gespräche mit den Gästen.“ Und ihre Freundin Elke Mecklenburg ergänzt: „Die ganze Atmosphäre hier ist besonders. Und der Umgang mit uns Ehrenamtlichen ist sehr persönlich und freundlich.“

Die Ansprechpartnerin für ehrenamtliche Mitarbeiter an der Kunststätte Bossard ist Ute Ina Kroll. Sie koordiniert die Einsätze für die unterschiedlichen Aufgaben. „Ehrenamt bedeutet, Zeit zur Verfügung zu stellen“, so Ute Ina Kroll. Wer also Zeit für Einsätze auf der Gartenanlage, für die Unterstützung bei Kreativ-Kursen, für die Kurzvertretung bei Kassendiensten, für Aufsicht, Postversand und ähnliche Aufgaben hat und Spaß für dieses Engagement mitbringt, sollte unbedingt mit der Kunststätte unter Telefon 04183/5112 Kontakt aufnehmen. Die Einsätze finden immer nach Absprache statt und sind keine Dauerverpflichtungen zu regelmäßigen festen Zeiten.

Quelle: www.bossard.de

 

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