Einige Worte zur Decke, damit sie nicht auf den Kopf fällt …

Heilige Greta!

Foto: NiklasPntk / Pixabay

John Pütz sitzt wie wir alle zuhause und macht sich so seine Gedanken …Gestern, als ich außerhäusig ein paar Schritte an der Luft tat (frisch war sie, aber sagt man das nicht immer nur so, weil es gut klingt oder zur Redenwendung gehört und sich schlussendlich auch danach klingt, als wenn zuhause nur dicke oder schlechte Luft wäre? Als wenn es wohlmöglich nur aus Räumen ganz ohne Fenster und Lüftungsschächte bestünde? Zudem zugeworfen mit Unrat des alltäglichen Gebrauchs – kurz „Messitum“ genannt?), jedenfalls eben als ich „spazieren war“ (den Exkurs hierzu spare ich jetzt aber aus!), brauste mit hohem Tempo und knatterndem Auspuff ein bayrisches Automobil an mir vorbei. Einst (also vor etwa vier Wochen) hätte ich es vermutlich nicht mal wahrgenommen. Aber gestern eben dachte ich mir: „überflüssig!“. Ich korrigierte meine Denke umgehend, denn klar: sowohl der Fabrikationstyp als auch knatternde Auspuff, der ganz  sicher nicht kaputt war sondern sich „so gehört“ im wahrsten Sinne, waren weder voll bepackt noch mit mehreren Personen besetzt. Aber auch so: für den Stadtverkehr sind sie gar völlig ungeeignet.

Und da ging mir durch den Kopf, dass es doch freitags auf einmal immer so wichtig war, dass es so nicht weitergeht. Autos, Flugzeuge, Kohleverbrennung … alles zu viel für unser Klima. Und als Synonym stand GRETA.

Greta, die kindliche Erscheinung, um die selbst die UNO und sogar dieser merkwürdige Windhund aus den USA nicht vorbeikam. Manche fingen an, sie gar zu hassen. Ihr Dinge zu unterstellen, die sie nicht wirklich unterstellen konnten. Denn eigentlich wusste niemand wirklich was über sie. Sie ist ja auch noch jung. Nicht so jung, wie sie erscheint. Aber jung genug, um keine Berge an Affären, Hinterziehungen (oder kann man Taschengeld „hinterziehen“?), Meuchelmorden oder Korruptionen aufhäufen zu können.

Kurzum: etwas aus der (menschlichen) Art geschlagen. Man liebt sie oder hasst sie.

Und jetzt war doch erst Ostern. Ostern, an dem sich manche Religiöse unter uns an eben auch so einen Außer-der-Art-Typen erinnerten. Der ist zwar nur noch von Hörensagen überliefert und die Schule hat er freitags wohl aus Mangel an Zivilisation nicht schwänzen können. Aber so merkwürdiges Zeug soll er auch geredet haben und immer sagte der überwiegende Teil wohl auch „geht nicht“, „so einfach ist das nicht“ und so weiter.

Und da war doch dann auch so eine Sintflut. Oder überhaupt DIE Sintflut. Und nur weil einer nen Boot statt etwa einen überdimensionierten Fünftürer bayrische Machart hat, kann ich hier vermutlich überhaupt rumlaufen und darüber sinnieren.

Corona und die Sintflut. Corona, Sintflut. Sintflut, Corona …

Geschichte mag sich angeblich nicht wiederholen. Ist ja aber auch keine Flut.

Heilige Greta!

 

Euer John Pütz

Verwandte Beiträge

Druckansicht    

Facebook Kommentare