Die Kolumne von Sophie Selbst-Zweifel

Faden verloren

Foto: Efraimstochter / Pixabay

Mein Name ist Sophie und ich verlor vor längerer Zeit den Faden. Ich bot sogar Finderlohn, aber es meldete sich niemand.

Normalerweise falle ich zwischen den Feiertagen vor dem Jahreswechsel alljährlich in ein Loch. Doch normal ist schon lange nichts mehr, und deshalb fiel ich nochmal in ein Loch, und es dauerte länger, da wieder herauszukommen.

2020 war ja auch anders. Im Ausnahmezustand war ich ziemlich von der Rolle und fand mich unversehens in einer nie dagewesenen Leere wieder. Mir fehlte so viel: soziale Kontakte, Kunst und Kultur. Ich verlor die Lust, den Mut und den Antrieb.

Nun ist vielleicht die Zeit gekommen, mir das Schreiben wieder zu erschließen, denn es ist ein altes Heilmittel und tut der lieben Seele gut. Es verhilft mir zu mehr Klarheit und gibt meinem Denken eine vielversprechende Richtung.

Wie das so ist: Wenn man weiß wohin und sich dann auch noch in Bewegung setzt, geht es voran. Ich kann es wärmstens empfehlen, denn es führt zu etwas. Je nachdem, wer man ist und was man möchte, erscheinen auf dem Weg folgerichtige Schritte – es wird quasi ein Selbstläufer bzw. eine Selbstläuferin. Die Ambition. Sie hat einen einzigartigen Charakter und verfügt über gute Beziehungen zur Inspiration. Neuronale Netzwerke unterstützen sie bei ihren Vorhaben. Das ist mein ultimativer Geheimtipp: Probieren geht über Studieren!

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