Landesmusikrat schreibt wieder Wettbewerb „Jugend jazzt“ aus

Die Talentschmiede lädt zum Jammen

Vielleicht räumt die BigBand des Heimfelder Friedrich-Ebert-Gymnasiums auch dieses Jahr beim Wettbewerb ab. (Foto: F.-Ebert-Gymn.)

Der Wettbewerb „Jugend jazzt“ in Hamburg wird erwachsen. Seine Teilnehmer nicht. Denn zum 18. Mal können junge Jazzer zeigen, ob Swing ihr Ding ist.

Am 11. und 12. November 2017 findet der nächste Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ in der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg statt und ist in diesem Jahr für Jazzorchester und Bigbands ausgeschrieben.

Der Schwerpunkt des Wettbewerbs liegt 2017 auf Jazzorchestern/ Bigbands (mit mindestens zwölf Musiker*innen). Die teilnehmenden Ensembles erhalten die Möglichkeit, im Rahmen eines 20-minütigen Wertungsspiel ihr musikalisches Schaffen vor der Jury und interessiertem Publikum zu präsentieren. Im Anschluss an das Wertungsspiels erhalten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit im Rahmen eines Feedbackgesprächs Anregungen für ihr weiteres Fortkommen zu erhalten.

„Jugend jazzt“ ist seit seiner Gründung die Talentschmiede, wenn es um die Förderung von Nachwuchsjazzern geht. Im Fokus des Wettbewerbs steht aber nicht nur der Leistungsvergleich, sondern insbesondere die Begegnung und Vernetzung der jungen Musiker*innen. Der Wettbewerb richtet sich an Nachwuchsjazzer im Alter bis 24 Jahren, die in Hamburg leben und noch kein Musikstudium aufgenommen haben bzw. Berufsmusiker*innen sind.

Der diesjährige Wettbewerb richtet sich an Jazzensembles mit einer Mindestgröße von zwölf Musiker*innen im Alter bis 24 Jahren aus Hamburg.

Neben der Weiterleitung zur Bundesbegegnung winken den Teilnehmern zahlreiche Sonderpreise:

– Auszeichnung für die „Beste Schulbigband“

– Ingolf Burkhardt Award (Solistenpreis, dotiert mit 500 EUR)

– Sonderpreis der Deutschen Bank AG (dotiert mit 1.000 EUR)

– Serinelli Jazz-Preis (Tasten-, Blechblas- oder Bassinstrument oder auch außergewöhnliche Instrumente, dotiert mit 500 EUR )

– Preisträgerkonzert am 14. Februar 2018 zusammen mit der NDR Bigband im Rolf- Liebermann-Studio

– Workshops/ Bandchoachings mit herausragenden Hamburger Musiker*innen inklusive eines Auftritts in Räumen der Jazzfederation Hamburg e.V. – StageClub

– Einladung zu einem Vorspiel beim Landesjugendjazzorchester Hamburg und / oder BuJazzO

– Vermittlung von Clubauftritten bzw. Konzerten

– Auftritte bei Festivals wie z.B. Hamburg Jazz Open in Planten un Blomen

– Betreuung von Bands durch herausragende Jazzmusiker*innen

Jazz ist ein wesentlicher Bestandteil der weltumspannenden Musikszene. Seine Sprache ist international und kennt keine Grenzen. Improvisation als zentraler Baustein und das solistische Spiel machen die Besonderheit des Jazz aus. Als kommunikative, kreative und spontane Musik fördert Jazz die individuelle musikalische Entwicklung.

Der Wettbewerb dient der Anregung zum eigenen Musizieren, der Förderung des musikalischen Nachwuchses und ermöglicht intensive, persönlichkeitsbildende Gruppen- und Gemeinschaftserlebnisse in Verbindung mit dem eigenen musikalischen Fortschritt.

Gemeinsames Band-/Orchesterspiel ist ein wichtiger Baustein in der nachhaltigen Förderung der individuellen Persönlichkeiten der Kinder und Jugendlichen und erfüllt somit eine wichtige bildungs- und gesellschaftspolitische Aufgabe; darüber hinaus werden durch gemeinsames Band-/Orchesterspiel die Sozialkompetenzen der jungen Musiker*innen geschult und ausgebildet. Jazz als kommunikative, kreative und improvisierte Musik eignet sich hierzu besonders gut. Ob als Solist oder mit der Jazzcombo bzw. der Bigband,

Jugend jazzt bietet für Nachwuchsjazzer*innen eine hervorragende Möglichkeit, mit Gleichgesinnten aufzutreten, sich mit ihnen zu vergleichen und dabei zugleich Gemeinschaft als wichtige Erfahrung zu erleben. Neben dem Wertungsspiel bildet das Kennenlernen und das Vernetzen der Musiker*innen untereinander das zentrale Element des Projekts.

Durch Workshops, Band-Coachings und die Vermittlung von Auftritten werden über den eigentlichen Wettbewerb hinaus nachhaltige Fördermöglichkeiten geschaffen.

Die Veranstaltung bietet ein Forum zur Begegnung und dient auch der Vorauswahl zur Teilnahme an der 16. Bundesbegegnung Jugend jazzt 2018.

Teilnahmeberechtigt am Landeswettbewerb Jugend jazzt für Hamburg 2017 sind Jazzorchester ab einer Mindestgröße von zwölf Mitwirkenden. Die teilnehmenden Musiker*innen dürfen nicht älter als 24 Jahre und keine Profimusiker*innen bzw. Musikstudent*innen sein (ausgeschlossen sind kurzfristige Aushilfen).

Altersgruppen:

Maßgeblich ist das Durchschnittsalter der Bandmitglieder am 1. November 2017.

Gruppe 1: bis 15,0 Jahre

Gruppe 2: bis 18,0 Jahre

Gruppe 3: bis 24,0 Jahre

Die Jury wählt ein Ensemble aus, das Hamburg bei der Bundesbegegnung vom bis 13. Mai 2018 vertreten wird. Die maximale Spieldauer beträgt 20 Minuten. Es sind mindestens zwei Stücke unterschiedlichen Charakters vorzutragen. Eine stilistische Einschränkung besteht nicht, so dass Stücke vom Traditionell bis zum Free Jazz gespielt werden können.

In jedem Stück müssen Teile mit Improvisationen enthalten sein (für Vokalensembles nicht zwingend). Eigene Kompositionen und Arrangements sind erwünscht, in diesem Fall sollte der Jury das Notenmaterial vor Auftrittsbeginn vorgelegt werden. Weitere Begleitmöglichkeiten (z. B. Laptop und Effektgeräte) müssen von den Wettbewerbsteilnehmern selbst mitgebracht, aufgebaut und bedient werden.

Anmeldungen sind ausschließlich online möglich.

Anmeldeschluss ist der 25. September 2017.

Später eingereichte Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden. Die Anmeldung ist verbindlich. Es wird ein Teilnahmebeitrag von € 50,00 erhoben.

Infos und Anmeldeformular abrufbar unter: landesmusikrat-hamburg.de/jj

Veranstalter: Landesmusikrat Hamburg e. V., Dammtorstraße 14, 20375 Hamburg

www.landesmusikrat-hamburg.de

Tel. (0 40) 6 45 20 69, Fax (0 40) 5 25 26 58

Sabine Vinar (vinar(at)landesmusikrat-hamburg.de)

 

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