Historischer Festsaal des Literaturhauses wird saniert

Der Prunk-Lese-Saal

Der dringend renovierungsbedürftige historische Festsaal des Literaturhauses am Schwanenwik kann denkmalgerecht saniert werden. Das Geld ist zusammen …

Die Kosten in Höhe von 170.000 Euro werden aus dem investiven Quartiersfonds von Finanzbehörde und Bezirken zur Verfügung gestellt, wie die Behörde für Kultur und Medien nun mitteilte. Insbesondere im Deckenbereich des Saals ist es in den vergangenen Jahren aufgrund einer veralteten und inzwischen erneuerten Klimaanlage zu erheblichen Schäden gekommen. Der unter Denkmalschutz stehende Festsaal, erbaut 1889, ist einer der wenigen Prunksäle aus dieser Zeit und Wahrzeichen des Hauses. Seit 2019 heißt der Saal offiziell „Eddy-Lübbert-Saal“, benannt nach einem der wichtigsten, privaten Mäzene des Literaturhauses. Der 01 in Höhe von zehn Millionen Euro wurde mit der Fortschreibung des Haushaltsplans 2018 aufgelegt. In Abstimmung zwischen Finanzbehörde und Bezirken können damit vor Ort investive Maßnahmen gezielt unterstützt beziehungsweise kofinanziert werden.

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Im architektonischen Erbe unserer Stadt nimmt der Eddy-Lübbert-Saal einen ganz besonderen Platz ein. Insofern freue ich mich sehr, dass wir mit der Unterstützung aus dem investiven Quartiersfonds dabei helfen können, den prachtvollen Schatz des Literaturhauses wieder in altem Glanz erstrahlen lassen zu können.“

Kultursenator Dr. Carsten Brosda: „Der Eddy-Lübbert-Saal ist das Herz des Literaturhauses und des literarischen Lebens in Hamburg. Hier finden jedes Jahr zahlreiche Lesungen und weitere Veranstaltungen statt. Nachdem wir 2018 das Literaturhaus barrierefrei umbauen und die Technik erneuern konnten, werden wir nun auch den historischen Festsaal denkmalgerecht sanieren. Gemeinsam schaffen wir es, dass die Literatur am Schwanenwik auch künftig ein würdiges Zuhause hat.“  

Ralf Staack, Bezirksamtsleitung Hamburg-Nord: „Das Literaturhaus ist Kleinod an der Außenalster und mit seinen Kultur-Veranstaltungen und dem Literaturhauscafé weit über die Grenzen von Hamburg-Nord bekannt. Ich freue mich sehr, dass es jetzt möglich sein wird, seinen Festsaal aus dem 19. Jahrhundert denkmalgerecht und komplett zu sanieren. Der Festsaal gehört zu den wenigen erhaltenen Prunksälen der Hansestadt aus dieser Zeit. Insofern bedanke ich mich bei der Finanzbehörde für die Mittel aus dem investiven Quartiersfonds zur Erhaltung dieses Wahrzeichens von Hamburg-Nord!“

Quelle: www.hamburg.de/bkm

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