10 Jahre SuedKultur Music-Night und „Fight for live!“

Der heiße Harburger Musik-Herbst

Bescheren dem Hamburger Süden einen heißen musikalischen Herbst: Christina Lürken, Heimo Rademaker, Achim de Buhr (v.l.) (Foto: PR)

Dieses Jahr feiert die SuedKultur Music-Night ihr 10jähriges Bestehen? Aber die Clubs müssen dicht bleiben. Also geht´s ab vor die Tür. Ein heiße Herbst steht an!

Die Initiative SuedKultur wäre nicht eben dieses ungewöhnliche Hamburger Netzwerk im Süden der Stadt, wenn es nicht auf die geschlossenen Musikclubs während der Corona-Pandemie eine Antwort wüsste: „Wir gehen nochmal intensiv nach Draußen. Und zwar im wahrsten Sinne des Wortes“, so Heimo Rademaker vom Marias Ballroom und zugleich Sprecher der 13 Jahre alten Initiative SuedKultur. „Erst planten wir ein ungewöhnliches Livestream-Festival und hatten auch eine gute Konzeption auf dem Weg. Nun aber bot die Hamburger Behörde für Kultur und Medien an, noch bis zum Kälteeinbruch Outdoor-Konzerte zu unterstützen. Da platzte der Knoten und live ist eben immer noch das Beste von allen!“, so Rademaker.

Der Titel der Harburger Festivalreihe lautet „Fight for live!“ und trifft die Not von Clubs, Bands und Fans gleichermaßen. Am Ende der Reihe steht dann als krönender Abschluss die SuedKultur Music-Night.

Und so scharte Heimo die Clubs und Eventaustatter zusammen und nun steht eine Kooperation der drei recht unterschiedlich ausgerichteten Clubs The Old Dubliner, Kulturcafé Komm du und Marias Ballroom und den beiden Eventfirmen Sub-Event und Groh PA, die Harburg nochmal einen ungewöhnlich heißen Live-Konzert-Herbst bescheren. Denn die Unterstützung durch die Kulturbehörde steht ebenso wie die des von Anbeginn helfenden Sponsorpartners Eisenbahn Bauverein Harburg eG. Und so werden noch ab September bis Ende Oktober an mehr als 11 Tagen (v.a. freitags  und samstags) gut 50 Live-Auftritte an völlig unterschiedlichen Plätzen Harburgs für einen Live-Konzert-Marathon sorgen. Und im Grunde kann jeder mal einen Platz der begrenzten Plätze ergattern und vor allem die lokale Musikerszene unterstützen. „Ein Hygienekonzept liegt vor und so  gehen wir von gut 200 -250 Plätzen je Ort aus. Die einzelnen Konzerte werden wir  nochmal splitten, so dass jeder Musikfan zumindest seine Lieblingsband oder –musik mal ganz für sich live erleben kann“, so Heimo Rademaker . Christina Lürken vom Irish-Pub „The Old Dubliner“: „Als Harburger Clubs waren wir bisher schon im steten Austausch, um uns gegenseitig  durch die Krisenzeit zu helfen. Diese Unterstützung von der Hamburger Kulturbehörde nun ist ein erstes Licht im finsteren Tunnel der Live-Musik-Szene Harburgs und es zeigt einmal mehr: gemeinsam sind wir stark!“ Und Achim deBuhr vom Komm du: „Ich denke, gerade auch die inhaltliche Mischung unserer drei sehr unterschiedlich ausgerichteten Clubs, spiegelt die Ur-Idee der SuedKultur Music-Night bestens wieder.“ Während  sich das Old Dubliner also um die irischen Töne sorgt, wird vom Komm du von Jazz bis Alternative beigesteuert und Marias Ballroom präsentiert erwartungsgemäß Rock`n`Roll in allen Farben.

Klar, das Tingeln von Club zu Club, um mal hier und dort reinzuschauen und in enger Menge zu schwitzen und zu feiern, wird es nicht. Aber eine Leistungsschau mit Überraschungen und dem großen Wunsch von Band und Publikum Musik miteinander zum Erlebnis zu machen, wird nach langer Durststrecke und dann noch zum Music-Night-Jubiläum nachgekommen. Und gut auch, dass die vor allem lokalen Music-Acts wieder Bühnenluft schnuppern können.

Die genauen Programmpunkte werden in Kürze bekannt gegeben werden wie auch der Ticket-Vorverkauf.

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