Virtuelle Galerie von Alles wird schön e.V. lädt zur Ausstellung

Der biosemiotische Garten

Annika Finke - Familie; Acryl, Tinte, Fäden auf zusammengenähtem Zeitungspapier, 2019

Die Pandemie hat die Kulturszene fest im Griff und viele spüren, wie sehr Kunst und Kultur fehlen. „Alles wird schön“ verschafft Abhilfe mit einer digitalen Ausstellung.

Die digitale Galerie “Biosemiotischer Garten“ arbeitet mit der analogen Galerie des Heimfelder Vereins „Alles wird schön e.V.“ in der Friedrich-Naumann-Straße 27 in Harburg zusammen.  Im BIOSEMIOTISCHEN GARTEN werden Ausstellungen unter dem Leitmotiv des Zwiegesprächs mit der Natur veranstaltet und versteht sich als interdisziplinäres Thema im Bereich von Kunst, Wissenschaft und Technik. Es werden KünstlerInnen angesprochen, die in diesem Themenbereich schon arbeiten oder Ansätze zum Motiv in ihrer Arbeit haben. Denkbar sei aber auch, so die Initiatoren, dass gezielt bei KünstlerInnen angefragt wird, ob sie zu diesem Thema Zwiegespräch mit der Natur etwas erarbeiten möchten.

Die erste Ausstellung zeigt Arbeiten der Künstlerin Annika Finke zum Thema „Pflanzenerinnerungen“ wird im November 2020 eröffnet und läuft bis Ende Dezember 2020.

Anika Finke, geb. 1982 in Buchholz in der Nordheide, hat ein Studium der Kunsttherapie an der Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg absolviert. Zur Zeit arbeitet sie in Bremen als Erzieherin. Seit zwanzig Jahren ist sie intensiv als freie Künstlerin tätig. Ihre Themen sind die Pflanze und ihr Einfluss auf die sie umgebende Umwelt – Pflanzenspuren, Pflanzenteile, Pflanzensaat nehmen Einfluss. Beispielhaft ist die Situation des Teetrinkens, wenn der Teebeutel beginnt in der Vorstellung der Künstlerin eine Geschichte zu erzählen. Dem Beutel wird nach dem Trocknungsprozess das Teepulver entzogen, so dass dieser dann zur Zeichenebene werden kann.  Anders ist die Vorgehensweise bei den größeren Papierarbeiten. Hier werden die Blätter einer Wochenzeitung zusammengenäht und zum Bildträger von Zeichnung, Malerei, Collage. Die Künstlerin lässt sich hauptsächlich von den Abbildungen inspirieren, wobei Pflanzliches meist die Hauptrolle spielt.

Die BesucherInnen können in der digitalen Ausstellung auf das einzelne Bild klicken, um es zu vergrößern und Informationen zum Bild zu erhalten: www.biosemiotischer-garten.de

 

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