Das Kulturcafé ´Komm du` bei der 8. SuedKultur Music-Night am 20. Oktober:

Das Salz der Nacht

Sie beweisen, dass es ein Gerücht ist, dass viele Köche den Brei verderben: die Salty Shores aus Lüneburg.

Am 20. Oktober rockt die 8. SuedKultur Music-Night Hamburgs Süden! 20 Locations, gut 40 Acts und das Ganze für einen 5er Eintritt! Da braucht man Orientierung. Wir helfen. Heute ein Blick ins Kulturcafé ´Komm du`.

Das Kulturcafé ´Komm du` besticht seit Jahren durch sein sehr individuelles Programm von Vorträgen, Lesungen, Sinti-Jazz, Ausstellungen, Impro-Theater und vielem mehr. Betreiberin Britta Bartels, die einst Choreographie aber auch hippes Szeneleben in London lernte, machte aus erlebten Eindrücken ihren Traum eines eigenen Cafés. Herausgekommen ist das ´Komm du`, das sich schnell im Süden Hamburgs etablierte und schon deshalb einen Besuch wert ist, da es nicht nur Kultur ohne festen Eintrittspreis anbietet und es so den Besucher*innen selbst überlässt, was es wert ist. Sondern auch das kulinarische Angebot besticht.

Bei der SuedKultur Music-Night sind sie schon von Beginn an dabei und warten stets mit einem halben Festival-Programm auf.

Dieses Jahr macht ab 16 Uhr die Formation „Salty Shores“ den Auftakt.

Die Salty Shores kommen aus Lüneburg und spielen Celtic Folk. Bei der Namensgebung stand natürlich auch die alte Salz- und Hansestadt Lüneburg Pate. Denn das Salz in der musikalischen Suppe ist die keltische Musik, die sich durch alle Gänge des zweistündigen Menüs zieht.

Über das Salzige hinaus finden sich im Repertoire viele weitere Geschmacksrichtungen: feurig scharfe Jigs und Reels und andere Tunes zum Tanzen, saure Anekdoten oder saftige Geschichten und selbst manche bittere Erfahrung wird hier in einem Lied verarbeitet. Die Zutaten des Menüs finden die Musizierenden in Irland, Schottland und England und selbst auf und hinter den Ozeanen, nahezu überall dort, wo Celtic Folk gespielt, gesungen und gelebt wird.

Dabei begeben sie sich am liebsten etwas abseits der ausgetretenen Pub-Song-Pfade. Es gibt also auch für Celtic Folk-Kenner bestimmt noch die ein- oder andere raffinierte geschmackliche Überraschung.

Zum Kochgeschirr zählen die fünf Köch*innen Flöten, Geigen, Bodhrán, Bouzouki, Bass, Gitarre und ein Paar Steppschuhe und singen dazu nicht nur vielstimmig selbst, sondern laden auch die Gäste dazu ein. Weiterführender Link: www.saltyshores.de

Ab 18h Uhr tritt dann der in ganz Hamburg mittlerweile renommierte „Circus Genard“ auf. Zu hören gibt es feinste Reggae-Beats gespickt mit Hip Hop und Dancehall-Elementen.

2016 startete Namensgeber und Sänger Marcus Genard das Projekt und spielt erste Konzerte mit der EP „A Circus World“ im Gepäck. Beim Deutschen Rock & Pop Preis gibt es dann schon den zweiten Preis in der Kategorie „Bestes Musikvideo“ und beim S4TP-Bandbattle werden er und seine Band ins Finale nach Berlin gejubelt. In diesem Sommer war die Band beim „Sommer im Park“ auf der Freilichtbühne im Harburger Stadtpark vertreten und beim aktuellen Oxmox-Bandwettbewerb rauschte der Circus auch gleich bis ins Finale.

Weiterführender Link: www.circus-genard.de

Um 20h beschließt dann die Band „Crapshoot“ mit Rock’n’Roll, Blues und Boogie Woogie den Abend.
Das Hamburger Power-Quartett sind ‘Mr. Boogie’-Wolle Oettjen am Piano, der singt und die Bluesharp heulen lässt, Jens ‘Mr. Groove’ Weche am Bass, Pete ‚The Bear‘ Bischoff am Schlagzeug, und Olli „Slidehand“ Vanselow an der Gitarre. ´Crapshoot` rockt den Blues – vom New Orleans’ Boogie Woogie nach Chicago und wieder zurück zum erdigen Memphis’ Rock ‘n’ Roll.

Mal reinhören: soundcloud.com

Alles handgespielt und mundgesungen. Songs von Chuck Berry, Fats Domino und den Stones und vieles mehr. Ein Muss für Fans des guten alten Bluesrock und Rock and Roll.

Weiterführender Link: facebook.com/crapshoot

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