Ausblick zum Jubiläum der Hamburgischen Kulturstiftung:

Das Jahr der Bildenden Kunst!

2019 wird das Jahr der Bildenden Kunst, wenn es nach der Hamburgischen Kulturstiftung geht. (Foto: bilgecangurer / Pixabay)

Sie wurde einst gegründet, um den Rückgang öffentlicher Zuschüsse zu kompensieren. Nach 30 Jahren ist sie beinahe unersetzlich geworden: die Hamburgische Kulturstiftung.

Nun feiert sie also 30jähriges Bestehen und sie hat auch 2019 wieder einiges vor.

In der Mitteilung heißt es:

„Am heutigen 22. Dezember 2018 wird die Hamburgische Kulturstiftung 30 Jahre alt. Zum Ausklang des Jubiläumsjahrs blickt Gesa Engelschall, geschäftsführender Vorstand der Hamburgischen Kulturstiftung, zurück und gibt einen Ausblick auf 2019: „Wir danken unseren Förderern und Kooperationspartnern für ein ereignis- und spendenreiches Jubiläumsjahr.
Durch ihr Engagement konnten wir 2018 mehr als 160 spannende Vorhaben junger Kunstschaffender sowie der Kinder- und Jugendkultur in Hamburg unterstützen und werden auch 2019 großzügig fördern können. Einen Schwerpunkt legen wir dabei auf die Bildende Kunst. Es ist uns ein Anliegen, die Vielfalt und das Potenzial des Nachwuchses in diesem Bereich noch sichtbarer zu machen.“

Im Rahmen des Förderschwerpunkts Bildende Kunst 2019 soll eine gezielte Ausschreibung jungen Künstlerinnen und Künstlern, Kuratorinnen und Kuratoren ermöglichen, ihre Vorhaben in Hamburg zu realisieren. Daher stellt die Hamburgische Kulturstiftung für die Projektförderung im Bereich Bildende Kunst 2019 Fördermittel in Höhe von insgesamt mindestens 100.000 Euro zur Verfügung. Weitere Informationen finden sich in der Ausschreibung.

Die Hamburgische Kulturstiftung fördert Vorhaben von jungen Kulturschaffenden sowie Kinder- und Jugendkulturprojekte der freien Szene aller Sparten in Hamburg. Dabei möchte sie Künstlerinnen und Künstler insbesondere in den ersten Jahren nach der Ausbildung auf dem Weg in die Professionalität begleiten und unterstützen. Über den Förderschwerpunkt hinaus können auch 2019 Projekte anderer Sparten eingereicht werden.

Gegründet wurde die Hamburgische Kulturstiftung 1988 auf Initiative des damaligen Kultursenators Prof. Dr. Ingo von Münch, um den Rückgang öffentlicher Mittel mit neuen Fördermodellen auszugleichen. Dafür wurde die privatrechtliche Stiftung mit einem Startkapital von 2,5 Mio. D-Mark ausgestattet. Heute verwaltet die Hamburgische Kulturstiftung unter ihrem Dach außerdem 15 Treuhandstiftungen, Fonds und Nachlässe. Das aktuelle Stiftungskapital liegt bei 5 Mio. Euro (8 Mio. Euro inklusive der Stiftungen unter ihrem Dach). Seit ihrer Gründung hat die Stiftung mehr als 1.600 Vorhaben mit rund 13 Mio. Euro gefördert. Gemeinsam mit den Stiftungen unter ihrem Dach kann sie pro Jahr rund 1 Mio. Euro an mehr als 150 Förderprojekte ausschütten. Aufgrund des vergleichsweise geringen Stiftungskapitals und der niedrigen Erträge muss die Stiftung ihre Fördermittel Jahr für Jahr neu akquirieren. Als Mittlerin zwischen privaten Förderern, Wirtschaft und Kultur betreibt die Stiftung daher aktives Fundraising durch Benefizveranstaltungen, einen Freundeskreis, Projektpatenschaften und Kooperationen mit anderen Stiftungen.“
Quelle: Hamburgische Kulturstiftung

Weitere Informationen:
Ilka von Bodungen, stellv. Geschäftsführung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Projektbereich Junge Kunst und Kultur
Hamburgische Kulturstiftung, Hohe Bleichen 18, 20354 Hamburg
Tel.: 040 339099; bodungen@kulturstiftung-hh.de

 

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