22. Februar 2025

Ausstellung: Einzelaustellung
Jonas Brinker
What Remains of Light
Installationskünstler*in:
Jonas Brinker
Jonas Brinker
Jonas Brinkers erste institutionelle Einzelausstellung „What Remains of Light“ ist ein poetischer Blick auf die synergetischen Effekte zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Wesen. Seine zeitbasierten Arbeiten sind die filmische Essenz geduldiger Beobachtung und Vertiefung in die Beziehung von Subjekten und ihrer Umwelt. In einer raumgreifenden Videoinstallation in der historischen Wartehalle des Kunstvereins Harburger Bahnhof folgt Jonas Brinker den Bewegungen der umherschwirrenden Glühwürmchen im Central Park in New York. Die Videoarbeit „Nightfall“ fängt das biolumineszierende Leuchten der Käfer in der Dämmerung ein. Nach einem langen Larvenstadium und der Verpuppung senden Glühwürmchen unter hohem Aufwand von Energie blinkende Leuchtsignale zur artspezifischen Kommunikation und Fortpflanzung aus. Es ist die letzte Phase im Lebenszyklus dieses magisch anmutenden Insekts. Mit dem Verzicht auf Narration, verortet allein durch den wabernden Sound der Stadt – den vorbeiziehenden Verkehr und das Aufheulen der Sirenen in der Ferne – wird die großformatige Videoinstallation zu einer immersiven Seherfahrung und einer melancholischen Auseinandersetzung mit Schönheit, Sehnsucht und Zeitlichkeit. Im Loop entsteht eine kontinuierliche Begegnung zwischen dem hochauflösenden Makrobildern der Leuchtkäfer in ihrem Habitat und den Luftaufnahmen des urbanen Stadtraums, der sie umgibt. New York City fungiert wie keine andere Stadt als Sehnsuchtsort. Das Schimmern der Skyline bei Nacht wirkt elektrisierend. Das Licht wird zum metaphysischen Motiv, das zwischen Anziehungskraft und Vergänglichkeit changiert.
Kunstverein Harburger Bahnhof e.V.
Hannoversche Str. 85, 21079 Hamburg
Hannoversche Str. 85, 21079 Hamburg

Eintritt
Eintritt frei.
Fahrplanauskunft
"What Remains of Light"
Jonas Brinkers erste institutionelle Einzelausstellung „What Remains of Light“ ist ein poetischer Blick auf die synergetischen Effekte zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Wesen. Seine zeitbasierten Arbeiten sind die filmische Essenz geduldiger Beobachtung und Vertiefung in die Beziehung von Subjekten und ihrer Umwelt. In einer raumgreifenden Videoinstallation in der historischen Wartehalle des Kunstvereins Harburger Bahnhof folgt Jonas Brinker den Bewegungen der umherschwirrenden Glühwürmchen im Central Park in New York. Die Videoarbeit „Nightfall“ fängt das biolumineszierende Leuchten der Käfer in der Dämmerung ein. Nach einem langen Larvenstadium und der Verpuppung senden Glühwürmchen unter hohem Aufwand von Energie blinkende Leuchtsignale zur artspezifischen Kommunikation und Fortpflanzung aus. Es ist die letzte Phase im Lebenszyklus dieses magisch anmutenden Insekts. Mit dem Verzicht auf Narration, verortet allein durch den wabernden Sound der Stadt – den vorbeiziehenden Verkehr und das Aufheulen der Sirenen in der Ferne – wird die großformatige Videoinstallation zu einer immersiven Seherfahrung und einer melancholischen Auseinandersetzung mit Schönheit, Sehnsucht und Zeitlichkeit. Im Loop entsteht eine kontinuierliche Begegnung zwischen dem hochauflösenden Makrobildern der Leuchtkäfer in ihrem Habitat und den Luftaufnahmen des urbanen Stadtraums, der sie umgibt. New York City fungiert wie keine andere Stadt als Sehnsuchtsort. Das Schimmern der Skyline bei Nacht wirkt elektrisierend. Das Licht wird zum metaphysischen Motiv, das zwischen Anziehungskraft und Vergänglichkeit changiert.
Installationskünstler*in:
Jonas Brinker
Jonas Brinker

