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Jenobi | Feministischer, skandinavischer Indie-Pop mit Attitüde (SWE)
Besetzung
Jenny Apelmo Mattsson (Frontvocals, E-Gitarre &
E-Bass);
Dorothee Möller (Backingvocals, E-Gitarre);
Lorena Clasen (Keyboards &
Synthesizer);
Felix Roll (Schlagzeug &
Backingtracks);
Alison Thomas (Tontechnikerin)
Veranstaltungstyp
Konzert
Das wird gespielt
Feministischer, skandinavischer Indie-Pop mit Attitüde (SWE)
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2023 12 02   Jenobi Copyright Jenny   mittel Jenobi | Feministischer, skandinavischer Indie Pop mit Attitüde (SWE)
 
Gleich im Intro des aktuellen Albums von Jenobi werden wir mit den Monstern hinter der Tür konfrontiert. Sie symbolisieren destruktive Verhaltensmuster, die wir in der Kindheit erlernen und heute zu durchbrechen versuchen. Im Nachklang einer Depression, in der sie sich genau mit diesem Kampf beschäftigte, schrieb und komponierte die Multi-Instrumentalistin Jenny Apelmo Mattsson ihr Debutalbum „Patterns“, das 2020 bei Grand Hotel Van Cleef erschien. Die Songs der gebürtigen Schwedin bestehen auf den ersten Blick aus Gegensätzen. Sie sind wütend und zärtlich, antreibend und melancholisch, düster und fröhlich zugleich. Im zweiten Track „Turn Off The Light“ ist in der düsteren Atmosphäre eine unterdrückte Wut zu spüren, während „Mad Sad Crazy“ eine lässige Abgeklärtheit verströmt. In ihren Texten tritt Jenobi Hindernissen mit einer verletzlichen Gelassenheit entgegen. Die Schwermut der Musik wird durch die ehrlichen, nackten und reflektierten Texte ergänzt. Die Spannung, die durch die Kontraste in ihr selbst und ihren Songs entsteht, packt die Hörer:innen mit dem ersten Akkord. Die ganze Platte hat einen handgemachten, direkten Klang, der pur und ungekünstelt daherkommt. Das mal feinfühlige und mal schreiend verzerrte E-Gitarrenspiel von Apelmo Mattsson verbindet sich mit ihren lebendigen Basslines. Ihre kehlig-zarte Stimme reißt uns mit in eine musikalische Welt aus skandinavischer Melancholie. In ihrer elektronischen Verspieltheit erinnert sie an Lykke Li und durch die Kombination von Indie-Pop und Folk-Klängen lässt sie Big Thief und Feist anklingen. „Patterns“ besticht durch eine Direktheit, der eine einfühlsame Stärke innewohnt. Durch die Gegensätze entsteht zugleich etwas Neues, das genuin Jenobi ist und eben kein Gegensatz.
 
Termin-Infos und Anfahrt
Eintritt
frei
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