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SuedLese 2019: Claus Günther: „Heile, heile, Hitler“
Mitwirkende / Leitende
Claus Günther (Text),
Jürgen Waldow (guit)
Schwerpunkt
4. SuedLese 2019
 
Claus Günther 2.4. Speicher SuedLese 2019: Claus Günther: „Heile, heile, Hitler“
 
Die Nazizeit von innen. Mit den Augen eines

Kindes. Mit seinen Gedanken. Seinen Verwirrungen

und Versuchen, zu verstehen. Fast

belanglos schleicht das Gift in den Alltag der

Harburger Kleinfamilie, wird stärker, verändert

die Menschen …

Den Ungeist dieser Zeit atmen wir in Claus

Günthers Buch Satz für Satz, und fast jeder

Satz schnürt uns zugleich die Luft ab. Dennoch

müssen wir weiterlesen, in genau der

unausweichlichen Konsequenz, mit der die

dunkle Zeit ihrem Ende entgegenrast …

In diesem schmerzhaft meisterlich geschriebenen

dokumentarischen Roman tritt

der erwachsene Autor dem Leben seines

kindlichen Ichs gegenüber, tritt manchmal

mit erwachsenen Kommentaren aus ihm heraus

und bleibt doch sein Gefangener – Gefangener

der Ängste und Verunsicherungen

einer Generation, die in ihrer Kindheit nichts

anderes kannte als Führerkult, Kriegsgeschrei,

Bomben, Verlust und Hunger.

So wird der Ungeist des Faschismus verständlich,

spürbar, beklemmend gegenwärtig.

Die Lektüre dieses Buches ist durch

nichts zu ersetzen und sie ist zugleich eine

Impfung gegen alle Unmenschlichkeit und

allen Größenwahn, die uns heute wieder so

machtvoll begegnen.

Die Nazizeit von innen. Mit den Augen eines Kindes. Mit seinen Gedanken. Seinen Verwirrungen und Versuchen, zu verstehen. Fast belanglos schleicht das Gift in den Alltag der Harburger Kleinfamilie, wird stärker, verändert die Menschen … Den Ungeist dieser Zeit atmen wir in Claus Günthers Buch Satz für Satz, und fast jeder Satz schnürt uns zugleich die Luft ab. Dennoch müssen wir weiterlesen, in genau der unausweichlichen Konsequenz, mit der die dunkle Zeit ihrem Ende entgegenrast …

In diesem schmerzhaft meisterlich geschriebenen dokumentarischen Roman tritt der erwachsene Autor dem Leben seines kindlichen Ichs gegenüber, tritt manchmal mit erwachsenen Kommentaren aus ihm heraus und bleibt doch sein Gefangener – Gefangener der Ängste und Verunsicherungen einer Generation, die in ihrer Kindheit nichts anderes kannte als Führerkult, Kriegsgeschrei, Bomben, Verlust und Hunger. So wird der Ungeist des Faschismus verständlich, spürbar, beklemmend gegenwärtig.

Die Lektüre dieses Buches ist durch nichts zu ersetzen und sie ist zugleich eine Impfung gegen alle Unmenschlichkeit und allen Größenwahn, die uns heute wieder so machtvoll begegnen.

Der Hamburger Autor Claus Günther ist seit 20 Jahren ehrenamtlich als Zeitzeuge tätig. Sein Können in Kurzgeschichte, Vers und Groteske, das er als Humorist und Poetry Slammer erwarb, blitzt immer nicht nur in diesem Buch sondern live in der SuedLese auf.

Dazu: Jürgen Waldow an der Gitarre.
 
Termin-Infos und Anfahrt
Eintritt / Gebühr
frei
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