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3. SuedLese: Laura Gehlhaar – „Kann man da noch was machen?“
Mitwirkende / Leitende
Laura Gehlhaar
Veranstaltungstyp
Lesung oder Literatur
Schwerpunkt
3. SuedLese - Literaturtage
 
geelhaar cover weilandl klein 3. SuedLese: Laura Gehlhaar – „Kann man da noch was machen?“
 
Laura Gehlhaar hat einen Rollstuhl und bekommt manchmal die seltsamsten Dinge zu hören: »Toll, dass du trotzdem rausgehst!«, »Kannst du Sex haben?«, »Kann man da noch was machen?«, »Darfst du betrunken Rollstuhl fahren?«, »So hübsch und dann im Rollstuhl!«

Frei von Selbstmitleid, mit entwaffnender Selbstironie und ebenso tiefsinnig wie unterhaltsam erzählt Laura Gehlhaar Geschichten aus ihrem Alltag auf vier Rädern. Darin werden genau jene Gefühle und Ängste sichtbar, die wir alle bei Liebeskummer, Berufsstress oder Konflikten erleben. Laura Gehlhaar fühlt, denkt und liebt wie jeder andere auch. Das ist ihre Botschaft.

Mit einer sehr klaren Haltung, mit Beharrlichkeit und Gefühl nimmt sie uns an die Hand. Denn sie weiß: Inklusion mag mehr denn je in aller Munde sein, aber in der Praxis ist sie lange noch nicht angekommen. Und sie weiß, dass Inklusion erst einmal gesetzlich umgesetzt werden muss, bevor es auch in den Köpfen aller ankommen kann.

Laura Gehlhaar ist 1983 in Düsseldorf geboren und hat Sozialpädagogik und Psychologie in Holland und Berlin studiert. 2008 kam sie für die Liebe und einen Job in der Gerontopsychiatrie nach Berlin. 2014 absolvierte sie eine Mediations- und Coachingausbildung (univ.) und arbeitet heute als Autorin und Coach. Sie hält Vorträge über Inklusion und Barrierefreiheit und schreibt in ihrem Blog Frau Gehlhaar über das Großstadtleben und das Rollstuhlfahren. Im September 2016 erschien ihr erstes Buch „Kann man da noch was machen?“ im Heyne Verlag.

Der Treffpunkt Hölertwiete in Harburg wird in gemeinsamer Trägerschaft  von  alsterdorf assistenz west, Leben mit Behinderung Hamburg und BHH Sozialkontor betrieben. Im Treffpunkt Hölertwiete trifft man sich, um andere Menschen kennenzulernen, sich zu engagieren, sich über den Stadtteil und einiges mehr zu informieren.



Die vielfältigen Begegnungs- und Beratungsangebote des Treffpunkts richten sich an alle Menschen im Stadtteil: Jung und Alt, Menschen verschiedener Nationalitäten, Menschen mit und ohne Behinderung bzw. psychischer Erkrankung.
 
Termin-Infos und Anfahrt
Eintritt / Gebühr
frei
 


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