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Militarisierung unserer Gesellschaft
Mitwirkende / Leitende
Der Laien’s Club - Bildung für alle und von allen
Veranstaltungstyp
Vortrag
Schwerpunkt
Themenabend
 
 Militarisierung unserer Gesellschaft
 
Militarisierung und Krieg: Wenn die Ausnahme zum Normalzustand wird

Militarisierung unserer Gesellschaft

zwei Veranstaltung am 20. und am 27.Juni.

Wir fragen uns: Wie passt zusammen, dass auf Seiten der Bevölkerung…
eine deutliche Mehrheit bei Umfragen die Kriegs- und Auslandseinsätze der Bundeswehr ablehnt,

die Bundeswehr Probleme hat, genügend Soldaten zu finden,

Schüler regelmäßig gegen Werber der Bundeswehr an Schulen protestieren,

Studierende sich gegen Kooperationen ihrer Unis mit Militärs und Rüstungsindustrie wehren
….während gleichzeitig der Staat unbeeindruckt…
die Zahl und den Umfang der Kriegseinsätze der Bundeswehr permanent gesteigert hat,

die Bundeswehr nur an der Oberfläche verkleinert wurde,

durch Auslagerung und Privatisierung immer mehr ZivilistInnen in den militärischen Apparat einbindet,

öffentliche Aufmärsche von Polizei und Militär inszenieren kann,

Armee und Polizei in Hinsicht auf Bewaffnung und Kommandostrukturen verschmelzen kann.
Wie ist das alles möglich??

Haben wir alle letztendlich Angst, dass es ohne Krieg im Ausland noch schlimmer werden und das Chaos der Welt hier einbrechen würde? Oder ist die Bundeswehr durch Privatisierungen im Alltag gewissermaßen unsichtbarer geworden?

Oder sind wir alle so »wohlstandsträge« geworden, wie die Rechten behaupten, dass wir uns zwar selber nicht den Unbequemlichkeiten des afghanischen Kriegseinsatzes aussetzen wollen, aber ganz froh sind, wenn es andere für uns tun?

Wir wollen uns an zwei Abenden mit diesen Fragen beschäftigen.

Der ZWEITE ABEND

Für den zweiten Abend am 27.Juni haben wir einen Vertreter der DFG / VK (»Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinte KriegsdienstgegnerInnen«) eingeladen. Er wird die Entwicklung des Rüstungsetats darstellen und aufzeigen, aus welchen zahlreichen Kanälen die Erhöhung der Rüstungsausgaben gespeist wird. Die in den Medien diskutierte Erhöhung des Rüstungsetats auf zwei Prozent des Bruttoinlands­ produktes würde nochmal eine gute Verdopplung der Ausgaben bedeuten!
Was bedeutet diese Entwicklung für uns? Welche Veränderungen werden sich zwangsläufig aus einer weiteres Stärkung der Bundeswehr ergeben?
Wie verschiebt sich z.B. die Grenze zwischen Krieg und Frieden?

Wird aus Legitimationsgründen für die höheren Ausgaben möglicherweise Einsatzbedarf für die Bundeswehr künstlich geschaffen, indem etwa Konflikte schneller militärisch »gelöst« werden?

Welche Auswirkungen haben zunehmende militärische und kriegerische Auseinandersetzungen auf die Zivilgesellschaft?

Wird Krieg auf diese Weise (wieder) diskutierbar und salonfähig?
Dies sind einige Fragen, die uns bewegen und über die wir sprechen wollen.
 
Termin-Infos und Anfahrt
Eintritt / Gebühr
frei
 


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