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Geteilte Perspektiven, 
entangled histories und Relativierungen des Westens
Mitwirkende / Leitende
SUZA HUSSE,
TANIA MANCHENO,
DAN THY NGUYEN,
Squat Monument (NATHALIE ANGUEZOMO MBA BIKORO und ANAïS HÉRAUD-LOUISADAT),
SALAH ZATER
Schwerpunkt
Reihe Track-Academy
 
facebook 2 Geteilte Perspektiven, 
entangled histories und Relativierungen des Westens
 
Track_2
13 bis 19 Uhr


Die Idee eines historisch und kulturell begründeten Selbstverständnisses westlicher Mehrheitsgesellschaften wird abgelöst von pluralen, multiperspektivischen Auffassungen und Erwartungen an ein Leben in Europa. Track_2 richtet den Blick auf Formen von Austausch, Transfer und medialen Übersetzungen von singulären Geschichten und Biografien. Welche Gefahren, Herausforderungen und Chancen artikulieren sich in alternativen und widerständigen Perspektiven auf Europa und in welchen Medien, Räumen und Formaten können sie öffentlich werden? Welche Konzepte von Öffentlichkeit und kultureller Norm stehen zur Diskussion?

13 Uhr    Concerning Violence
Screening von Göran Olssons Dokumentarfilm (2014) nach einer Textvorlage von Frantz Fanon, kommentiert von Tania Mancheno (Politikwissenschaftlerin, Hamburg)

In diesem kommentierten Screening wird die Politikwissenschaftlerin Tania Mancheno vor und nach dem Film intervenieren, um über die Übersetzung von Fanons TextBuch in den zeitgenössischen Film von Olsson zu diskutieren. Im Fokus stehen dabei die Kontextualisierung der beiden künstlerischen Formen – TextBuch und Film – und die unausweichliche Wandlung, welche die geschriebene Sprache im Film erfährt.

15 – 18 Uhr     Words become Actions
Präsentationen und Aktionen im Kunstverein und im öffentlichen Raum mit Salah Zater (Journalist und Aktivist, Hamburg) und Workshopteilnehmer_innen

Im März fand im Kunstverein Harburger Bahnhof der Workshop “Speak Loud” mit Salah Zater statt. Ausgehend von Geschichten und Erfahrungen wurden im Workshop Beobachtungen und Themen formuliert sowie den sich daraus ergebenden Fragen und Vorschlägen eine Stimme verliehen. In enger Verschränkung von Aktivismus, Schreibpraktiken und öffentlichen Handlungen zielte der Workshop darauf, Räume zu ermöglichen, in denen Öffentlichkeit beansprucht und alternatives Wissen hörbar wird.

16 Uhr    Exercises On Decolonial Archives; Forming Collective Memories
Squat Monument (Nathalie Anguezomo Mba Bikoro und Anaïs Héraud-Louisadat) mit Suza Husse (District, Berlin) im Gespräch über das Projekt „Trümmerberg Kilimanjaro. Artistic Reconsiderations on Decolonizing Archives“ in Tempelhof-Schöneberg, Berlin.*

Squat Monument ist ein künstlerisches Forschungsprojekt von Nathalie Anguezomo Mba Bikoro und Anaïs Héraud-Louisadat, das seit 2015 Geschichte(n) durch alternative Perspektiven und unerzählte Narrative aktiviert. Mit poetischen Gesten „besetzt es Denkmäler“ und fordert Raum ein für neue Formen kollektiver Erinnerungskulturen.

17:30 Uhr    Denken was Tomorrow
Lecture-Performance von Dan Thy Nguyen (Künstler, Regisseur und Performer, Hamburg)

In der Sprechperformance „Denken was Tomorrow“ setzt sich Dan Thy Nguyen mit der persönlichen Geschichte seiner Eltern, ihren Kriegserfahrungen und ihrer Flucht, aber auch mit der ersten Zeit und dem Aufbau eines Lebens in Deutschland sowie erlebtem Rassismus auseinander.

18 Uhr
    Archives, memories and blind spots
Medien und Formate der Präsentation und Vermittlung alternativer Geschichte(n) und Perspektiven,
Gespräch mit Tania Mancheno, Dan Thy Nguyen und Salah Zater *

* in englischer Sprache
 
Termin-Infos und Anfahrt
Eintritt / Gebühr
frei
 
Zur Location
Besuchen Sie die Internetseite des Veranstalters, um mehr über die Location zu erfahren:
KvHBf Bar NewEelam Geteilte Perspektiven, 
entangled histories und Relativierungen des Westens
Der Kunstverein im Bahnhof Harburg
http://www.kvhbf.de
 


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